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RSC 2004

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Rhönsupercup 2004
 

Nachdem ich mich im letzten Jahr mit meinen Zielen wahrscheinlich schon überfordert hatte, soll dieses Jahr der Spaß klar im Vordergrund stehen. Mein Hauptziel dieses Jahr ist eindeutig der Marathon und der Rhönsupercup sind Etappen dort hin. Und wenn ich locker und gesund bleibe, sind bestimmt gute Zeiten drin.


Steinbach (1. Cup-Lauf/ 03.04.2004)

Eigentlich müsste hier mein erster Nuller stehen, denn am offiziellen Lauftag war ich ja in Spanien. Aber dank den Ausrichtern, den Lustigen Läufern Steinbach durfte ich am Orga-Lauf teilnehmen, der am Dienstag, den 30. März stattfand. Mit mir hatten sich ca. 25 andere eingefunden, welche auf der 10,5 Kilometerstrecke starteten. Mein Trainer war eigentlich gegen diesen Start so kurz vorm Trainingslager (wegen Verletzungs- sowie Erkältungsgefahr, letzteres hat mich ja vor zwei Jahren schon mal ein Trainingslager gekostet), er meinte aber, da er mich kennt und es eh nicht verhindern kann, soll ich wenigstens nicht voll laufen, sondern nur 85-90%.
Die ersten Meter hatten wir Rückenwind, und das merkten wir auch an den Zwischenzeiten. Kilometer 1 und 2 lief beide unter 4 Minuten. Also nahm ich das Tempo etwas hinaus, bevor es in die "Berge" ging. Ab Kilometer 2,7 beginnt bei 255 müN ein Anstieg, bis man bei Kilometer 6,3 mit 360 müN den höchsten Punkt des Laufes erreicht hat. Hier merkte ich eindeutig, dass ich am Berg noch den grössten Nachholbedarf habe. Hier wurde ich von alleine langsamer und mit 5,04 min/km lief ich zwischen Kilometer 5 und 6 meinen schlechtesten Kilometer. Da es nun relativ eben weiterging, konnte ich wieder Luft schnappen und mich auf Kilometer 8 freuen, von dem es jetzt leicht abfallend zum Ziel ging. Besonders auf dem letzten 1500 Metern gab ich, angetrieben von einem vor mir Laufenden, noch mal Gas und es gelang mir noch, ihn auf der Stadionrunde einzuholen. So freute ich mich über meine nicht erwartete Zeit von 0:44:39,90 min. Die Plazierung, 75. der Gesamtwertung und 6. der MHK, sagt dadurch das an zwei veschiedenen Tagen mit verschiedenen Bedingungen gelaufen wurde nicht viel aus.

P.S.: Die Zeit am Berg ist nicht langsamer als in den letzten Jahren hier auf der Strecke, aber ich merkte eindeutig das ich hier die meisten Probleme hatte. Da warten noch viele Stunden mit vielen Höhenmetern im Training auf mich. Weiterhin werde ich im nächsten Lauf mal die Uhr weglassen, denn ich merkte schon, dass das ständige Kontrollieren der Kilometerzeiten eine kleine Blockade auslöst. Denn laut Uhr lief ich die ersten beiden Kilometer zu schnell an, aber laut Gefühl war ich noch im sogenannten "grünen" Bereich.


Motten (2. Cup-Lauf/ 24.04.2004)

Irgenwas falsches gegessen oder doch zu wenig getrunken? Oder war es der Stress auf der Arbeit, die unregelmässigen Arbeitszeiten und der dadurch entstandene Schlafmangel? Oder ist vielleicht eine Erkältung im Anmarsch? Oder hatte ich mich nach dem so erfolgreichen Trainingslager einfach zu sehr unter Druck gesetzt? Egal, ich denke mal es war von jeden etwas und von den einen mehr als von den anderen. Aber was war passiert?
Schon vor dem Lauf hatte ich keine richtige Lust an den Start zu gehen. Ich war etwas übermüdet und fror leicht, und das bei idealen Laufbedingungen. Aber dieses Gefühl hatte ich schon öfters vor einem Lauf und meist sind da gute Läufe rausgekommen. Auf den ersten Kilometern lief es auch echt super, ohne Probleme lief ich in einer Gruppe mit, welche sonst mindestens eine Minute schneller ist als ich. Auch am ersten Anstieg konnte ich dran bleiben, bis kurz vor Kilometer 4 die erste Getränkestation kam. Kurz danach bekam ich eine Art Seitenstechen in der rechten Schulter, welche ich so gut es ging ignorierte. Durch darauf schmerzten die Rippen im rechten Bereich und ich musste das Tempo jetzt rausnehmen. Aber das half auch nicht. Es kam sogar richtig hart. Mir blieb die Luft weg und dann wurde es kurz schwarz vor den Augen. Auweia, der Hammermann bei Kilometer 5. Ich blieb sofort stehen, beruhigte meinen Puls ein wenig und beschloss bis zu nächsten Getränkestation zu gehen und dort auszusteigen. Nach ein paar hundert Metern joggte ich schon wieder und bis zur Getränkestation bei Kilometer 7,5 hatte ich es mir anders überlegt. Da es nur noch abwärts ging, entschied ich mich spontan weiterzumachen. Viele die mich jetzt einholten, kannten mich eigentlich nicht so weit hinten und versuchten mich aufzumuntern. Nur ich konnte mich nicht motivieren und schaffte es nicht, mich an sie ranzuhängen, denn meine Schulter und die Rippen hatten etwas dagegen. Und das bei den Tempo was ich nun bergab lief. Nach 55:11,70 min waren die Qualen vorbei. Für Statistiker es war Platz 132 von 274 Startern und Platz 9 in der MHK von 12 Startern.
Gleich nach den Auslaufen machte ich mich auf den Heimweg. Ich hoff(t)e, das nur mein Kreislauf einfach ein wenig schlapp gemacht hat und nix ernsthaftes war/ist.


Bimbach (3. Cup-Lauf/ 08.05.2004)

Meine Mutter feiert seinen 50. Geburtstag und da muss ich hin. Also kein Lauf und auch keine Punkte.


Fulda (4. Cup-Lauf/ 16.05.2004)

Vielleicht sollte ich in Fulda nur noch am Orga-Lauf teilnehmen. Wie schon 2002 stand am Ende eine für mich Klasse-Zeit auf der 12,4 Kilometer langen Strecke auf der Uhr. Den Lauf, welcher am Dienstag, 11. Mai um 19:10 Uhr bei Blitz und Donner und damit strömenden Regen gestartet wurde, beendete ich mit persönlicher Bestzeit für diese Strecke. Total durchnässt, aber nicht vom Schweiss, erreichte ich nach 52:26,90 min das Ziel im Stadion in Fulda, wo auch gestartet wurde. Auf der flachen Strecke machten nur Pfützen, aufgeweichte Feldwege und nasse Holzbrücken das Läuferleben ein wenig schwer. Die gegenüber 2002 um 1:11 min verbesserte Zeit brachte 1017,34 Punkte und reichte für Platz 55 in der Gesamtwertung (von 259 Startern) und Platz 5 in der MHK (13 Starter).


Eichenzell (5. Cup-Lauf/ 04.06.2004)

Wiedermal ein Start bei einem Orga-Lauf. Grund dafür ist die Teilnahme am Nordseelauf, welcher am Samstag beginnt. Also machte ich mich an meinem Geburtstag (02.06.) auf nach Eichenzell, um mal schnell einen Wettkampf zu laufen. Denn was man hat, das hat man. Und wer weiß, welcher Cup-Lauf meiner Arbeit oder gar einer Verletzung zum Opfer fällt.
Kurz vor dem Start kam die Sonne raus, nachdem es den ganzen Nachmittag geregnet hatte.Und sie gab alles. Die Organisatoren bauten unterwegs noch einen Wasserstand auf, was bei Orga-Laufen eigentlich nicht gang und gäbe ist. Dann ging es los, über die notdürftig ausgeschilderte Strecke (halt Orga-Lauf). Ich lief ein ganz lockeres Tempo, immer den Nordseelauf im Hinterkopf. Erst zwei Kilometer vor dem Ziel erhöhte ich das Tempo. Grund war das kurzfristige Verlaufen eines vor mir befindlichen Läufers. Diese Chance nutzte ich, um auf ihn aufzulaufen und ihn kurz vor dem Stadion zu überholen. Am Ende hatte ich eine Zeit von 50:30,00 min für die 11,6 km auf der Uhr stehen. Die ergab eine Punktzahl von 989,90. Für die Statistik die Platzierung: In der Gesamtwertung Platz 98 von 323 Startern, in der MHK Platz 7 von 13.


Hünfeld (6. Cup-Lauf/ 13.06.2004)

Ich hoffe, dass ich mich gerade auf dem Rückweg vom Nordseelauf befinde. Und diesen Lauf kann ich eh verschmerzen, da dies in meinen Augen die besch.... Strecke im ganzen Rhönsupercup ist. (17.04.2004)


Mackenzell (7. Cup-Lauf/ 28.06.2004)

Die Arbeit verhinderte einen Start. Schade drum, denn in Mackenzell lief es für mich immer recht gut. Ist ein Teil der Strecke doch auch meine Trainingsstrecke, wenn es mir zeitlich gelingt, während des Arbeit/Mittagspause zu laufen.


Bad Brückenau (8. Cup-Lauf/ 11.07.2004)

Meine Meinung steht fest. Nie wieder diesen Rhönsupercup. Was war passiert. Ganz normal ging ich an den Start und die ersten fünf Kilometer war auch alles in Ordnung. Alles lief gut und ich lief mit einer Gruppe mit, welche sich ebenfalls das Ziel gesetzt hatte unter 90 Minuten zu bleiben. Doch auf einmal meldete sich mein Magen, was einen kleinen Zwischenstopp bedeutete. Eigentlich nicht tragisches. Da mir dies aber bis Kilometer 8 noch zweimal passierte und sich mein Magen total verkrampfte, entschloss ich mich den angegangenen Halbmarathon nicht zu beenden und bei Kilometer 10 auszusteigen. Da hier ja ein 10 Kilometerlauf angeboten wird, dessen Start sich ca. 500 m vor dem des Halbmarathons befindet und auch fünf Minuten vor diesem gestartet wird, dachte ich, es wäre kein Problem bei Kilometer 10 auszusteigen und dort in die Wertung zu kommen. Nur so habe ich alleine gedacht. Als ich auf den Zielkanal zulief, wurde ich aufgefordert (an der Startnummer erkannte man, für welche Strecke man gemeldet hatte), in die zweite Runde zu gehen. Nach kurzer Erklärung meiner Situation, bekam ich das OK!, das ich durchlaufen konnte. In diesem Moment kam der Organisator und stellte sich mir in den Weg und sagte, es wäre technisch nicht möglich mich zu werten. Ich ignorierte ihn und versuchte weiter zu laufen. Da hielt er mich fest, so dass ich mich losreissen musste. Danach lief ich über die Ziellinie. Sofort ging ich zu diesem Mann und stellte ihn zu rede, was dies sollte. Mir war es egal, dass ich mehr gelaufen und fünf Minuten später gestartet bin. Er solle mich mit der gestarteten 10-Kilometerzeit messen, auch wenn diese bei gut 55 Minuten lag. Mir ging es nur um die Teilnahme, nicht so sehr um die Zeit. Darauf er meinte, die wäre nicht möglich. Und das im Zeitalter von Computer und Zeitmesssystemen!!! Ein anderer Zeitnehmer beruhigte mich ein wenig, in dem er sagte, er werde das regeln. Und so erschien ich auch in er vorläufigen Ergebnisliste. Nur das dicke Ende kam ca. eine Woche später. In einer Sitzung des Rhönsupercupvereins war ich Tagesordnungspunkt. Der Chef vom Verein bestimmte, dass ich nicht gewertet werden dürfte. Er behauptete, ich hätte versucht zu betrügen. Das saß. Daraufhin stellte ich ihn nochmals zur Rede und erklärte meine damals gesundheitliche Situation und das es doch auch im Interesse des Veranstalters sein müsste, wenn alle Teilnehmer wieder gesund das Ziel erreichen. Und es gibt bestimmt Menschen, die würden weiter laufen, wenn es ihnen nicht gut ginne, nur weil sie dafür ja bezahlt hätten. Fakt ist, dass wenn es ein normaler Lauf gewesen wäre und es ginge mir so schlecht, ich auch nicht gewerter hätte werden können. Aber hier bestand nun mal die Möglichkeit, wie sie z.B. auch in Würzburg beim Marathon angeboten wird. Dort kann man zur Hälfte aussteigen, wenn man das Gefühl hat, man schafft es nicht mehr und wird trotzdem gewertet. Er wollte es einfach nicht einsehen, und auch auf meine Bitte, meine bisher gelaufenen Ergebnisse mit der hier gelaufenen Zeit zu vergleichen, um zu sehen, dass ich normalerweise schneller unterwegs bin, ging er nicht ein. Ich war sauer. Und somit stand mein Entschluss fest. Auch wenn ich hunderte Kilometer weit fahren müsste um zu laufen, beim Rhönsupercup starte ich vorläufig nicht mehr.


Dammersbach (9. Cup-Lauf/ 01.08.2004)

Petersberg (10. Cup-Lauf/ 29.08.2004)

Poppenhausen (11. Cup-Lauf/ 18.09.2004)

Weyhers (12. Cup-Lauf/ 02.10.2004)

Am Sonntag, 03.10. ist unser Marathon. Da wir uns schon ab Freitag in Bregenz befinden, wirds nichts aus dem Saisonfinale. Aber mit viel Glück kriegen wir irgendwie unsere Saisonpreise. (17.04.2004)

 

Alle Ergebnisse im Überblick: (* gewertete Läufe)

Lauf in
Kilometer
Zeit
Punkte
Steinbach
10,5
0:44:39
1025,21
Motten
11,3
0:55:11
922,13
Bimbach
10,2

0
Fulda
12,4
0:52:26
1017,34
Eichenzell
11

0
Hünfeld
10,5

0
Mackenzell
15

0
Bad Brückenau
11

0
Dammersbach
10,4

0
Petersberg
11,5

0
Poppenhausen
10,6

0
Weyhers
12

0
Gesamtpunkte


2964,68
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