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Rennsteig HM 2004

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Rennsteig 2004

Nicht ganz legal, dass klingt ja fast kriminell. Aber ganz so schlimm war es nicht. Ich hatte dummerweise meinen Championchip zu Hause vergessen, und ich hatte nicht genug Geld einstecken, um mir für den Tag (gelaufen wurde am 15. Mai 2004) einen zu leihen. Aber was soll es, mir persönlich schickt es, wenn ich meine Zeit selber stoppe. Und außerdem gibt es schlimmeres als sich einmal nicht in den Ergebnislisten wiederzufinden.
Da ich nach einer längeren Motorradtour bei miesen Wetter, welche in der Vorwoche zum Rennsteiglauf stattfand, sowie von der Regenschlacht beim Orga-Lauf für den RSC Fulda mich leicht erkältet hatte, und dadurch die Nase verstopft war, entschied ich mich nicht auf Tempo zu laufen. So bot ich Tommy, einen Läufer des Lauftreffes Petersberg mit dem ich zusammen Richtung Start gefahren bin, an, dass wir gemeinsam Laufen können. Da er sich intensiv auf die 100 Kilometer von Biel vorbereitete, war dieser Halbmarathon nur noch mal lockeres Warmlaufen und an die Berge gewöhnen.
Wir entschieden uns in seinen Startblock zu gehen. Riesenfehler!!! Da Tommy Rennsteigneuling war, wurde er in einen der 4. von 6 Blocks eingeteilt, was natürlich eigentlich kein Problem ist. Aber wie die letzten Jahre auch halten sich nicht alle an die Blockeinteilung, und so kommt es wie immer. Bereits nach nicht mal einem Kilometer hat man die ersten Geher, welche im eh schon so engen Weg stehen, und diese trugen Startblocknummer 5 & 6. Wenn das Überholen auf dem Rennsteig nicht so schwierig wäre, dann wäre es mir ja völlig egal das es Läufermenschen gibt denen es Spaß macht vom gesamten Feld eingeholt zu werden. Nur gerade hier, wo teilweise gerade 4 Läufer nebeneineinder passen ...., aber egal ist eh jedes Jahr wieder das Gleiche.

Mehr neben dem Weg als auf ihn ging es zuerst nur bergauf. Nach 29:54 min passierten wir das 5-Kilometerschild und nicht lange darauf hatten wir den Grossen Beerberg, mit seinen 980 m den höchsten Punkt des Laufes, erreicht. Langsam näherten wir uns der Schmücke und damit auch Kilometer 10, welchen wir nach 52:47 min hinter uns ließen. Obwohl es bis Kilometer 15 sehr viel bergab ging, hatten wir hier 1:17:45 Std. auf der Uhr stehen. Den Kilometer 20 passierten wir bei 1:41:53 Std. und gut 5 Minuten später in 1:46:58 Std. waren wir im Stadion in Schmiedefeld angekommen.

Wie schon nach Amsterdam war es ein schönes Gefühl einen längeren Wettkämpf in einer doch noch annehmbaren Zeit zu laufen, und sich am Ende so locker zu fühlen. Und da soetwas in Erinnerung bleibt, freue ich mich schon jetzt auf den Rennsteig 2005. Nur da geht es erstmals über die Marathondistanz. Ist ja schließlich meine 5. Rennsteiglaufteilnahme.
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