Ransbach-Baumbach Westerwaldtriathlon 2010 - www.planet-coolrunners.de

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Ransbach-Baumbach Westerwaldtriathlon 2010

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Heimspiel

Chronologie des 4. Bauch & Müller Triathlon in Ransbach-Baumbach

9 x gelaufen (Strecke zwischen 5 und 12 km), 2 x 20 km Rad gefahren und 0 x geschwommen. Das war mein Trainingspensium der letzten 4 Wochen seit dem Staudt Triathlon. Und ausgerechnet am Wettkampftag musste noch dringend Dinge am Haus erledigt werden, sodass ich am Ende in zeitliche Bedrängnis kam. Nicht gerade die Welt für einen optimalen Wettkampf. Trotzdem bin ich mit dem Wettkampf zufrieden, da ich mein Ziel unter 1:30 h zu bleiben erreicht habe. Aber alles der Reihe nach:

Samstag, 24.07.2010
gg. 15:00 Uhr: Noch 1,5 Stunden bis zur Wettkampfbesprechung, noch 2 Stunden bis zum Start. Gerade sind wir mit unserer Arbeit am Haus fertig geworden. Zeit zum Abholen der Startunterlagen. Noch ist nichts vorbereitet, keine Sachen gepackt und das Fahrrad hat auch noch keine ausreichende Luft.

gg. 15:30 Uhr: Zurück vom Stadion. Noch eine Stunde. Das Fahrrad ist fertig und alle Sachen liegen bereit. Alle, leider nicht. Die Schwimmbrille, seit meinem Schwimmbadunfall im März das wichtigste Utensil, fehlt.

gg. 16:25 Uhr: Alle Schränke, Schubladen und Taschen wurden schon mindestens 2 mal durchwühlt, doch von der Brille fehlt immer noch jede Spur. Mit einer grossen Portion Wut im Bauch und der Erkenntnis beim Schwimmen immer den Kopf über Wasser halten zu müssen, machte ich mich auf den Weg zum ca. 400 m entfernten Erlenhofsee, wo der Start stattfinden sollte. Gerade noch rechtzeitig wurde das Fahrrad in der 1. Wechselzone abgestellt.

gg. 16:45 Uhr: Die Wettkampfbesprechung ist vorbei. Ich starte in der 2. Startgruppe und habe nochmal 20 Minuten Aufschub bekommen. Nochmal schnell nach Hause (warm)gelaufen, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt. Und da war sie. Gut versteckt in der Spielzeugkiste der Kinder wurde sie gefunden.

gg. 17:15 Uhr: Von der 1. Startgruppe ist keiner mehr im Wasser. Jetzt dürfen wir uns in die warmen Fluten stürzen. Obwohl heute nur ca. 22 °C Lufttemperatur sind, wurde aufgrund der warmen Wassertemperatur ein Neoprenverbot ausgesprochen. Als einer der letzten war ich im Wasser und schon wurde gestartet.

gg. 17:33 Uhr: Die 500 Meter im See sind geschafft. Geschwommen wurde eine Runde. Dass ich beim Start ganz am Ende war, fand ich gar nicht so schlimm, so entging ich den üblichen Gehaue und Getrete auf den ersten Metern. Brustschwimmend kämpfte ich mich dann langsam nach vorne und auf den letzten Metern gelang es mir sogar zu Kraulen. Nach für meine Verhältnisse guten 12:40 min verließ ich das Wasser und befand mich im guten Mittelfeld meiner Startgruppe.

gg. 18:34 Uhr: Wie schon in Staudt zeigte sich auch hier, dass ich beim Radfahren den grössten Nachholbedarf habe. Es ist nicht so, dass ich mit den gefahrenen 50:52 min für die 20 Kilometer total unzufrieden bin, war die Strecke mit ihren Steigungen doch sehr anspruchsvoll. Aber es war schon beängstigend mit anzusehen, wie man mich gerade auf den ebenen Teilstücken sowie bergab stehen gelassen hat. Interessant war der Anstieg auf den letzten Kilometer. Direkt nach einer scharfen Linkskurve ging es ca. 500 Meter mit bis zu 18% Steigung bergauf. Nach der letzten Abfahrt war das Stadion und somit Wechselzone 2 erreicht.

gg. 18:40 Uhr: Zieleinlauf nach 5 Kilometern und 24:02 min. Die 1,7 km lange Runde vom Stadion Richtung Innenstadt wurde 3 x durchlaufen. Schade für mich, dass bis auf wenige Meter nur auf Asphalt gelaufen wurde. Deshalb war ich etwas vorsichtiger was das Tempo anging, um mein Knie nicht so sehr zu belasten. Erst auf der letzten Runde legte ich ein paar Körner drauf, was dann leider zur Folge hatte, dass am Tag nach dem Lauf sich das Knie wieder meldete.

Ergebnis:
Nach 1:27:34 h erreichte ich als 153. von 209 Finishern das Ziel. In meiner Altersklasse M35 wurde ich 20. von 29 Startern.
Fazit: Spaß hat es wieder gemacht, und das dies meine neue sportliche Betätigung ist, habe ich ja schon nach Staudt erwähnt. Jetzt wird halt gezielter trainiert (oder vielleicht sollte ich sagen überhaupt trainiert), das Material verbessert und schon sieht es nächstes Jahr viel besser aus.

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