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Petersberg Tunnelrun 2010

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Orga-Lauf zum Tunnelrun 2010 von Langenbieber/Rhön nach Petersberg

Es hatte mich riesig gefreut, dass mein alter Lauftreff es mir ermöglicht hat an ihren Orga-Lauf teilzunehmen. Und so machte ich mich am Dienstag, den 17.09.2010 auf den Weg Richtung Fulda. Es sollte ein kleiner Jubiläumslauf werden, denn mein erste Wettkampf fand ja im Juli 2000 statt. Sozusagen war es der inoffizielle 10-jährige Jubiläumswettkampf. (Offiziell will ich 2011 feiern, da da der 1. Halb- bzw. 1. Marathon stattfand, und es ja wettkampffreie Jahre gab. Mehr Infos folgen in Kürze!)

Nach dem freudigen begrüssen und dem Aufbau des Zieleinlaufes machten wir und auf den Weg zu den Startorten in Oberbernhardts (24 km-Strecke) und in Langenbieber (12 km-Strecke). Aufgrund der Tatsache, dass zu 100% auf Asphalt gelaufen wird und ich im Training auch noch nicht weiter als 12 Kilometer gelaufen bin, entschied ich mich für die kürzere Variante. Ziel war es, schmerzfrei anzukommen. Die Zeit war erstmal egal.

Im Gegensatz zum Orgalauf von 2008, wo man als Gruppe startete und bis zum Schlussanstieg zusammenlief, wurde gleich von Anfang an schnell gelaufen. Mein Fehler war, mich nicht an die 3. und letzte Gruppe dran zu hängen. Ich schloss mich der 2. Gruppe an, welche nach einem gemütlichen Einlauf-Kilometer in 5:30 min, das Tempo anzog und fortan Zeiten von unter 5 Minuten lief. Dabei merkte ich schon, dass Zeiten bis zu 4:45 min einfach zu schnell sind für meine momentane Trainingsverfassung, auch wenn die Strecke leicht abfallend war. Dennoch kämpfte ich und blieb an der Gruppe dran. Und das hat sich gelohnt. Kurz vorm Ende des Milseburgradweges, auf den es bis etwa Kilometer 9 ging, kam der erste leichte Anstieg. Im Anschluß ging es über den Rauschenberg Richtung Petersberg. Obwohl die Zeiten am "Berg" jetzt deutlich auf die 6 min/km zugingen, kam ich am besten mit dem Berg zurecht und lief den anderen etwas davon. Oben angekommen wollte ich eigentlich warten, aber zwei Dinge hinderten mich daran: 1. Die Gruppe war am ca. 1 Kilometer langen Anstieg sehr weit auseinander gerissen wurden und 2. mein Knie meldete sich auf einmal. Und wie. Jeder Schritt wurde zur Qual und so gab es nur ein Ziel, nämlich irgendwie ins Stadion zu retten, egal was am Ende für eine Zeit hinaus kommt. Zum Glück ging es zum größten Teil bergab, was zwar nicht schön fürs Knie war, aber dafür lief es. Als das Stadion in Sicht war, wurde nochmal ein Blick auf die Uhr geworfen. Mit viel Glück konnte noch eine Zeit von unter einer Stunde rauskommen. Egal wie doll die Schmerzen auch waren, ein Schritt konnte ich noch zulegen und mit gequälten Gesicht ging es durch den Stadionpark und anschliessend ins Stadion, wo noch 100 m auf der Tartanbahn zurückzulegen waren. Und es war geschafft: Für die 12 Kilometer benötigte ich 0:59:34,29 min.

Schade für den Verein war, dass am Veranstaltungstag nicht so viele Läufer kamen wie erhofft. So sind an beiden Tagen nur 21 Personen auf der kurzen Strecke gelaufen. In der Gesamtwertung bedeutet dies Platz 6 in der Ak 35 Platz 2. Aber wie gesagt: Es gab leider kaum Konkurrenz.

Böser Schreck dann am Abend: Als ich mich auf den Heimweg machen und die anfallende Rechnung begleichen wollte, vermisste ich meinen Geldbeutel. Nach längeren Suchen musste ich und noch ein anderer feststellen, dass wir in unserer Abwesenheit Besuch in unseren Vereinsheim hatten, welcher es auf unsere Wertsachen abgesehen hatte. Der andere bestohlene hat in der Zwischenzeit sein Geldbeutel ohne Geld und EC-Karte beim Fundbüro abholen können. Ich habe im Gegensatz dazu netten Briefkontakt gepflegt mit verschiedenen Mobilfunkanbietern, da man mit meiner gestohlenen EC-Karte und dem ebenfalls gestohlenen Personalausweis insgesamt 7 Telefonverträge mit integrierten Ratenverträgen für Mobiltelefone abgeschlossen wurden.

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