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Mülheim-Kärlich Tauris-Triathlon 2011

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Tauris Triathlon in Mülheim-Kärlich

Zum 20. Mal fand am 15.05.2011 in Mülheim-Kärlich ein Triathlon statt und für mich sollte hier Premiere im dreifachen Sinne sein:
1. Mein 1. Triathlon in Mülheim-Kärlich.
2. Erster offizieller Start bei einer Meisterschaften und
3. Erster Schwimmstart in einer Schwimmhalle.

Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wettkampf waren nicht besonders: Eine hartnäckige Erkältung hielt mich seit Mitte April vom trainieren ab und dass obwohl ich bis dahin besonders im Schwimmen und beim Laufen mehr Trainingskilometer absolviert hatte als vor den beiden Triathlon-Wettkämpfen im letzten Jahr. Und auf dem Rad hatte ich dieses Jahr noch keinen Kilometer zurückgelegt, nur auf dem Spinningrad wurden ein paar wenige Trainingseinheiten absolviert. Es ging also darum anzukommen und den Trainingseffekt für den sportlichen Rest des Jahres mitzunehmen. Als Minimalziel hatte ich mir eine Zeit unter 1:30 Stunden gesetzt.

Die äußeren Umstände waren am heutigen Tage nicht besonders gut. Nur ca. 12 °C Lufttemperatur und immer wieder heftige Regenschauer waren nicht die idealen Bedingungen. Als ich auf der Strecke war, kam zwar etwas die Sonne raus. Es nieselte aber noch ab und zu. Und trotz des Windes waren einige Stellen auf der Radstrecke immer noch nass.

Schwimmen: Nach 100 Meter war die Kraft weg

Um 10:45 Uhr war es für mich soweit. In der 11. Startgruppe ging es für mich auf die 500 m lange Schwimmstrecke. Wir schwammen zu sechst auf einer Bahn und da ich eine Zeit von ca. 12 Minuten eingeplant hatte, reihte ich mich am Schluss ein. Nach der 4. Bahn die erste Ernüchterung. Mir war schon bewusst, dass ich nicht die komplette Strecke durchkraulen kann, aber dass so früh die Kraft weg ist, war enttäuschend. Also ging im Brustschwimmstil auf die letzten 400 m. Überraschend trotzdem die Zeit. Als ich das Becken verliess und einen kurzen Blick auf die Uhr warf, stand da eine Zeit unter 10 Minuten. Noch ein paar Meter bis zur Zeitmatte und ... Was für ein Missgeschick. Auf den nassen Pflastersteinen vor dem Schwimmbad rutschte ich kurz weg und mit dem linken Bein trat ich mir gegen den Knöchel des rechten Beines. Trotz des Schmerzes ging es nach 10:11 min mit der 173 besten Schwimmzeit zur 2. Disziplin.

Radfahren: 3 Runden a 7 Kilometer

Da ich seit dieser Saison im Besitz eines Triathlon-Einteilers bin, ging es etwas schneller durch die Wechselzone. Die regennassen Schuhe an, Helm auf und los ging es auf den flachen Rundkurs. Auf 3 Runden wurden die 21 Kilometer aufgeteilt. Hier merkte man mir den Trainingsrückstand am meisten an. Zwar relativ konstant, aber ohne das nötige Tempo, was auf dieser Strecke bestimmt möglich war, fuhr ich die einzelnen Runden. Und so war es nicht verwunderlich, dass ich mich mit der 27-schlechtesten Radzeit (0:48:53 min) aller Finisher auf die Laufstrecke machte.

Laufen: Gute Zeit zum Schluss

Nachdem der erste Kilometer etwas unrund lief, konnte ich später meine Qualitäten in meiner Lieblingsdiziplin etwas zeigen. Während die ersten beiden Kilometer um die 4:45 min gelaufen wurde, lagen die Zeiten für die Kilometer 3 und 4 um die 4:30 min. 4:29 min benötigte ich dann für die letzten 1100 Meter. Die komplette Laufzeit von 23:11 min für die 5,1 km waren annehmbar und bedeuten die 151 beste Laufzeit.

Ergebnis: Nach 1:22:15 h erreichte ich als 201. von 259 Finishern das Ziel. In meiner Altersklasse M35 wurde ich 19. von 24 Startern. In der Wertung der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften wurde ich 84. von 92 Teilnehmern und 7. von 8 Teilnehmern in meiner Altersklasse.

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