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Mörfelden-Walldorf Möwathlon 2015

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MÖWATHLON 2015

Am 19.07.2015 fand in Mörfelden-Walldorf mit dem Möwathlon der letzte Härtetest und zugleich die Generalprobe für den in zwei Wochen stattfindenden Frankfurt-City Triathlon statt. Die Gesamtzeit von der ersten Teilnahme 2013 mit 1:13:31h ist immer noch meine Bestzeit auf der Sprintdistanz. Vor dem Start spürte ich seit langem mal wieder etwas Lampenfieber und so wusste ich, dass ein gutes Ergebnis herauskommen konnte.

Um 09:20 Uhr, in der 2. Startgruppe, ging es auch für mich in den mit 27°C warmen Mörfelder Badesee. Die Lufttemperatur betrug nach den nächtlichen Gewittern nur angenehme 22°C. Es wurde wieder von Land aus gestartet und ich hatte mir einen Platz am äußeren Rand der Startzone gesichert. Doch ich stand zu weit vorne, sodass ich im Wasser dann doch in die Mitte des Feldes gekommen bin. Und so kamen mir auf den 250 Meter bis zur Wendeboje immer wieder andere Schwimmer/Innen in die Arme oder Beine und machten ein vorankommen schwierig. Nach der Wende bekam ich dann einen harten Tritt ins Gesicht. Da war es endgültig aus mit Kraulen. Ich schüttelte mich kurz und dann ging es Brust schwimmend den Ziel entgegen. Nach 09:58 min war ich aus dem Wasser, aber hier war nun mal noch nicht die Wechselzone. Diese hatte ich nach offiziellen 10:24 min als 141. erreicht.  Damit war ich sogar 3 Sekunden schneller als 2013.

    

Der Wechsel klappte gut und so begab ich mich auf die 20 Kilometer lange Radstrecke. Da ich nicht viel Trainingszeit in diese Disziplin stecke, habe ich hier bekanntermaßen die größten Defizite. Doch heute lief es irgendwie flüssiger als sonst. Klar wurde ich gefühlt wieder vom halben Feld überholt, doch diesmal konnte ich auch den ein oder anderen überholen. Ich musste wiedermal feststellen, dass mein 21-jähriger Drahtesel nicht mit den neueren Hightechmaschinen mithalten kann. Doch dass man nicht so schnell fahren kann hat auch seine Vorteile. Denn als es unterwegs anfing zu regnen, schafften einige der Schnellfahrer dann die Kurven oder die Kreisverkehre nicht und stürzten. Und diese Plätze machte ich da wieder gut. Als 168. nach 39:17 min die zweite Wechselzone. Eine Verbesserung von 57 Sekunden gegenüber 2013. Ich dachte unterwegs zwar, dass es noch besser lief, aber auf den Rad sollte es nicht sein.



Dafür merkte ich bereits in der Wechselzone, dass die Beine heute gut gingen. Letzte Woche hatte ich erstmals überhaupt ein Wechsel-/ Koppeltraining durchgeführt und das schien sich auszuzahlen. Den ersten Kilometer lief ich in 04:12 min, den zweiten in 4:21 min und den dritten in 4:27 min. Kilometer 4 konnte ich in 4:18 min zurücklegen und für den fünften 4:24 min. Mit den gelaufenen 21:42 min war ich 1:09 Minuten schneller als 2013 und lief die 68 schnellste Laufzeit.

    

Die offizielle Gesamtzeit betrug 1:11:24 h. Damit verbesserte ich die meine Bestzeit über die Sprintdistanz um 2:07 Minuten. Das kann man dann mal gelungene Generalprobe nennen. Die Zeit reicht für den 115. Platz von 481 Finishern/Innen. In meiner Altersklassen wurde ich 16. von 55.

Übrigens nur sieben von 46 Staffeln hatten am Ende eine schnellere Endzeit als ich.
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