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Köln Halbmarathon 2018

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Köln Halbmarathon 2018
Mein dritter Halbmarathonstart 2018 und mein erster in Köln

Als ich letztes Jahr meine Saison plante, war der Halbmarathon in Köln mein Saisonhighlight und dort wollte ich probieren das erste Mal wieder unter 2 Stunden laufen. Doch es kam alles anders. Bereits 5 Wochen vorher gelang es mir diese Zeit beim Koblenz Marathon zu unterbieten. Doch leider hatte ich danach wieder Schmerzen im Knie, konnte dadurch fast 2 Wochen nur Fahrrad fahren und das erste Lauftraining musste mit Knieschmerzen abgebrochen werden. Am Ende waren es gerade mal 3 Laufeinheiten mit etwa 28 Kilometern. 16 Stunden vor dem Lauf stand ein Start sogar mal in den Sternen nachdem ich nach einer unbedachten Bewegung den Rest des Tages mit Kühlen und Schmieren verbrachte.

Nichtsdestotrotz machte ich mich am 07.10.18 gegen 05:00 Uhr auf den Weg nach Köln. Es sollte mein erster Start beim Köln Marathon werden, obwohl ich ja 2005 schon mal angemeldet war. Da musste ich aber wegen meiner seit dem immer wiederkehrenden Knieprobleme erstmals einen angemeldeten Wettkampf absagen. Mit im Gepäck hatte ich sicherhaltshalber Voltaren Schmerzgel und die Kniebandage, welche ich aber im Gegensatz zum Gel nicht einsetzte.

Gegen 07:30 Uhr, etwa eine Stunde vor dem Start kam ich am Bahnhof Köln-Deutz an, vor dessen Toren die ersten LäuferInnen Ausstellung genommen hatten. Im Gegensatz zu Koblenz wo es sonnig und warm war, ging hier ein kühler Wind und kurz vor dem Start und auf dem ersten Kilometern kam noch ein fieser Nieselregen hinzu. Auch aufgrund des Wetter ging ich erst im letzten Moment zur Kleiderabgabe und verzichtete dadurch auf ein Aufwärmprogramm, was mir in Koblenz aber sehr gut getan hat.
Gut 15 Minuten benötigte ich bis über die Startlinie war und auf die Strecke geschickt wurde. Doch schon nach dem ersten Kilometer war klar, dass ich, auch wenn ich es ein bisschen erhofft hatte, nicht an die Leistung von Koblenz anknüpfen konnte. Im Startbereich hatte ich noch Sicht und Kontakt zu den Zielzeitenballons von unter 2 Stunden, doch schon nach der Deutzer Brücke, dem wahrscheinlich einzigsten Anstieg auf der Strecke könnte ich ihnen nicht mehr folgen. Das gute war aber, dass mein rechtes Knie bisher keine Probleme machte. Was mir aber Probleme machte war der Wind und das Wetter. Und um schonmal vorwegzugreifen: Bis weit in die zweite Hälfte fror ich und die Gänsehaut die ich hatte kam nicht nur von der super Stimmung die teilweise an der Strecke herrschte.

Nachdem also der Druck der Zeit weg war, galt es jetzt die Strecke und die Stimmung zu geniessen.

    

Ich lief also, wie es so schon heißt, meinen Stiefel runter. Die Kilometerzeiten waren konstant und der Puls zwar leicht erhöht aber immer noch im grünen Bereich. Zum Ende hin, also auf den letzten 3 bis 4 Kilometern wurde das Zuschauerinteresse an der Strecke wieder größer. Und mit der Stimmung die vom Rand kam, kam auch nochmal ein Energieschub welcher die Schritte nochmal länger machte und dadurch das Tempo leicht erhöhte. Das Ziel war schon von weitem zu sehen, denn hier heißt es ja: "Der Dom ist das Ziel". Bis dahin galt es aber trotzdem noch die eine Kurve sowie die eine Gerade zu überwinden. Auf der letzten Gerade gab es dann kein halten mehr. Den Dom im Rücken ging es auf die letzten ca. 400 Meter. Dann der obligatorische Blick auf die Uhr und ein schmunzeln auf meinem Gesicht. Da war sie also wieder meine Standardhalbmarathonzeit der letzten drei Jahre, eine Zielzeit zwischen in 2:02:15 und 2:02:30 h. Diesmal sollten es 2:02:26 h sein.

     

Mit dieser Zeit erreichte ich den 6047. Gesamtplatz von 11943 Teilnehmer/Innen. In meiner Altersklasse M40 reichte es für den 550. Platz von 824 Läufern.


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