Köln Altstadtlauf/ Sportschecklauf 2013 - www.planet-coolrunners.de

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Köln Altstadtlauf/ Sportschecklauf 2013

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Altstadtlauf in Köln

Am Donnerstag, den 25. Juli 2013 konnte ich endlich das nachholen, was mir 2005 aufgrund meiner Knieprobleme verwehrt wurde: ein Start in Köln. Zwar war es "nur" ein 10 Kilometerlauf für den ich mich gemeinsam mit meinem Arbeitskollegen (haben 2013 schon gemeinsam am Fraport-Lauf und Möwathlon teilgenommen) angemeldet habe. Dabei handelt es sich aber um den über die Stadtgrenzen Kölns hinaus bekannten Altstadtlauf, welcher zur Sportschecklaufserie gehört. Aufgrund der langen Anreise aus Frankfurt hatten wir uns für den 3. Lauf angemeldet, den sogenannten Jedermannslauf mit einer Zielzeit von über 52 Minuten, welcher um 19:45 Uhr gestartet wurde. Bereits 18:30 Uhr startete der Elitelauf mit einer Zielzeit bis 52 Minuten. Davor waren schon ein Kinderlauf sowie ein 5-Kilometer-Lauf gestartet wurden. Insgesamt hatten sich für diesen Lauf über 3300 Läufer/innen angemeldet und tausende Zuschauer säumten die Strecke.
Nachdem die letzten des Elitelaufes endlich das Ziel erreicht hatten (es liefen doch viele länger als die 52 Minuten und einige sogar mehr als eine Stunde) konnten wir an den Start gehen. Die äußeren Bedingungen versprachen eine schweißtreibende Angelegenheit. Es waren immer noch über 30°C und es herrschte eine schwüle drückende Luft. Wie wird es da nur beim Start vom Elitelauf gewesen sein? Wir waren jedenfalls froh im zweiten Lauf starten zu können. Der Lauf selber führt vom Heumarkt zuerst durch die Altstadt von Köln. Über den Alten Markt und vorbei am Historischen Rathaus erreicht man dann unterhalb des Doms vor der Hohenzollernbrücke das Rheinufer. Hier geht es dann auf der Rheinpromenade vorbei am Schokoladenmuseum und durch den Zollhafen wo sich der Wendepunkt befand. Von hier ging es dann auf der anderen Seite des Hafens und auf der Straße oberhalb der Rheinpromenade zurück Richtung Deutzer Brücke. Dort wurde links wieder Richtung Altstadt gelaufen. Nach einer kleinen Schleife durch ein paar Gässchen rund um den Eisenmarkt erreichten wir wieder den Heumarkt. Dieser wurde noch einmal umrundet, bevor es auf die zweite Runde ging. Fast 70 % der Strecke wurde auf Kopfsteinpflaster zurückgelegt, die Strecke durch die Altstadt war sehr kurvig und neben kleinen gemeinen Hügeln wurde kurz vor Erreichen des Rheinufers auch über kleine Treppenstufen aufwärts gelaufen.
Obwohl wir aufgrund des Wetters und den schweren Beinen vom Möwathlon letzten Sonntag uns vorgenommen hatten nicht so schnell zu laufen, liessen wir uns ,aber besonders mein Arbeitskollege, dann doch vom Rennfieber anstecken. Rechts vorbei, links vorbei oder einfach die Lücke in der Mitte findend, kämpften wir uns weiter nach vorn im Läuferfeld. Wir liefen einen Schnitt knapp unter 5 Minuten. Da es ja anders geplant war, hatten wir uns nicht warmgelaufen, deshalb fand ich das Tempo bei dem Wetter schon sehr happig. Ich merkte die schweren Beine vom Sonntag und das ich wie jeden Morgen bereits seit 04:50 Uhr auf den Beinen war. Nach etwas über 25 Minuten ging es dann auf die zweite Runde. Kurz nach Beginn der zweiten Runde kam so einer dieser bereits angesprochenen kleinen Hügel. Da merkte ich das erste Mal, dass ich meine Grenze für heute erreicht hatte. Ich gab meinen Arbeitskollegen ein Signal das er alleine weiterlaufen konnte, da ich das Tempo so nicht durchlaufen konnte. Ich blieb zwar in Sichtweite, aber ich konnte nicht mehr an ihn dranbleiben. Bei Kilometer 7,5, wir waren wieder auf der Rheinpromenade, kam dann ein etwas grösserer Einbruch, sodass ich ihn dann doch aus den Augen verlor. Aber zum Glück konnte ich mich dann wieder etwas fangen. Ich hing mich an eine dreier Gruppe dran, die mich ins Ziel führen sollte. Total fertig erreichte ich den Heumarkt. Kraft für einen Schlusssprint hatte ich keinen mehr und so lief ich locker den Ziel entgegen. Mein Arbeitskollege wartete dort schon seit 20 Sekunden auf mich. Die große Uhr die neben dem Zielbogen stand zeigte eine Zeit von unter 50 Minuten. Damit hatte ich jetzt überhaupt nicht mehr gerechnet, da ich es zwischendurch vermied auf die Uhr zu schauen.


Das es am Ende für eine Netto-Zielzeit von 49:17 Minuten. Die Zeit reichte für den 344. Platz in der Gesamtwertung und den 48. Platz in meiner Altersklasse.

Was mich neben der guten Zeit (bis auf die 5,6 Kilometer beim Dreifelden-Triathlon bin ich dieses Jahr immer einen Schnitt unter 5 Minuten/ Kilometer gelaufen) am meisten erfreute, war dass mein Knie auch bei diesem Untergrund gehalten hat, denn eine so lange Strecke auf Asphalt bzw. Kopfsteinpflaster wie hier in Köln bin ich schon seit Jahren nicht mehr schmerzfrei gelaufen.
Jetzt freue ich mich erstmal auf eine kleine Pause, bevor am 18.08.2013 mit dem Krombach-Hero-Triathlon der zweite Teil der Saison eingeläutet wird.

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