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Koblenz Firmenlauf 2019

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Spontaner Doppelstart
Koblenz münzFirmenlauf 2019

Nachdem ich im Juni an vielen geplanten Wettkämpfen aus verschiedenen privaten Gründen nicht teilgenommen hatte, kam dieser Teilnahme total überraschend. Am Vorabend des 28.06.2019 klingelte es an der Tür und eine Nachbarin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte am Firmenlauf in Koblenz teilzunehmen, da sie einen Ausfall in ihrer Firma hatten. Klar hatte ich Lust, denn in Koblenz beim Lauf wäre ich sowieso gewesen, denn meine älteste Tochter war mit ihrer Schule am Start.
Da der Ausfall gleichzeitig die Begleitung für den 11-jährigen Sohn der Nachbarin war, erklärte ich mich bereit ihn auf der 5-Kilometerrunde vom Deutschen Eck, vorbei am Schloss, entlang zum Rhein und wieder zurück zum Deutschen Eck zu begleiten. Klar gab es erstmal Unmutsbekundungen meiner Tochter, warum ich nicht mit ihr laufen konnte. Aber warum sollte es nicht möglich sein. Mein Start und der des Nachbarjungen war für 17:30 Uhr, der Start meiner Tochter für 18:15 Uhr geplant. Abzüglich der geplanten Laufzeit im ersten Lauf von 30+ Minuten müsste es doch locker machbar sein zum 18:15 Uhr Start wieder im Block zu sein. Auf ein Ummelden verzichteten wir übrigens und so startete ich malm kurzer Hand unter den Namen: MAREIKE!
Über 17000 LäuferInnen hatten sich angemeldet, aufgrund der Hitze bei über 35°C an diesem Freitagnachmittag hatten sich viele doch anders entschieden, aber laut Veranstalter waren über 15000 LäuferInnen am Start. Und da der Startbereich sehr eng war und die Startblöcke sehr gut gefüllt, kam es zu ersten Verzögerungen in meinen persönlichen Zeitplan. Ca. 8 Minuten nach Startfreigabe der 3. Startgruppe (Zielzeit unter 30 Minuten) gingen wir über die Startlinie. Trotz der etwas unkonventionelle Laufweise meines jungen Begleiters, nach Sprint kam Gehen um wieder einen Sprint einzulegen oder spontaner Straßenseitenwechsel weil auf der anderen Seite Wasser gespritzt wurde, waren wir gut unterwegs. Neben Motivation und ein wenig Antreiben gehörte auch zu meinen Aufgaben den jungen Mann vor Gefahren zu schützen. Und da gab es einige auf der Strecke. Ob Engstellen oder Poller; und auch bei so einen Fun-Lauf mit sehr vielen Kindern auf der Strecke gibt es einige die nicht nach rechts oder links schauen.
Jedenfalls waren wir nach 31:14 min wieder im Ziel. Nach einer ausgiebigen und auch notwendigen Trinkpause hieß es nun meine Tochter zu finden. Doch bevor ich überhaupt in die Nähe der Startzone vordringen konnte, ertönte schon der Startschuß des 5. Startblockes. Ich hoffte, dass meine Tochter am Ende startete, da ich noch den kompletten 6. Startblock überholen musste. Im letzten Moment mogelte ich mich in den 5. Startblock und los ging die Suche. Immer wenn ich ein Schul-T-Shirt sah, hoffte ich sie gefunden zu haben, aber ich sah sie selber nicht. Ich war um einiges schneller unterwegs als im ersten Lauf. An der Getränkestation bei Kilometer 3 musste ich erstmal eine kurze Gehpause einlegen. Die Hitze war doch unerträglich. Die letzten beiden Kilometer ging es dann nicht mehr so schnell. Nach 27:57 min hatte ich den zweiten Lauf beendet.
Meine Tochter war übrigens schon durch. Da sie im vorderen Teil ihres Blockes startete, hatte ich niemals eine Chance sie einzuholen.




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