Koblenz Festungslauf 2014 - www.planet-coolrunners.de

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Koblenz Festungslauf 2014

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3. Festungslauf in Koblenz

Am 3. Oktober 2014 fand zum dritten Mal der Festungslauf in Koblenz statt. Bereits bei den ersten beiden war ich angemeldet, doch beides Mal konnte ich verletzungs- bzw. krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Auch diesmal war ich durch eine leichte Erkältung gehandicapt, aber ich fühlte mich so fit um an den Start zu gehen.
Die Strecke die gegenüber der Vorjahre verändert wurde, war auf den ersten 8 Kilometer recht flach. Einzige Ausnahmen hierbei eine Mosel- und eine Rheinbrücke. Hier ging es auf der einen Seite mal kurzzeitig aufwärts und auf der anderen Seite abwärts. Erst die letzten ca. 1000 Meter sollten es in sich haben. Ca. 18% Steigung warteten hier auf uns. Das Wetter war hervorragend. Nachdem sich pünktlich zum Start der Nebel verzogen hatte, kam die Sonne heraus. Mit ca. 15°C herrschte eine angenehme Lauftemperatur.
Der Start erfolgte 11:00 Uhr vom Gelände des neuen Hauptsponsors Stabilus. Von hier aus ging es zum Rhein und diesen folgten wir in südlicher Richtung. An der Mündung der Mosel in den Rhein (gegenüberliegendes Ufer vom Deutschen Eck) folgten wir nun der Mosel bis zur Balduinbrücke. Diese überqueren wir und und auf der anderen Moselseite ging es nun Richtung Deutsches Eck, wo in den letzten Jahren der Start war. Anschließend folgten wir den Rhein hinter dem Schloss bis zur Pfaffendorfer Brücke, welche den Rhein überquert. Von hieraus ging es auf den Rheinradweg nordwärts bis es im Stadtteil Ehrenbreitstein auf dem Felsenweg nur noch bergauf bis zum Ziel ging.

Ich selber hatte mich beim Start im 346 Mann/Frau großen Läuferfeld im hinteren Teil eingeordnet. Ich wollte es langsamer angehen lassen um dann am Schlußberg nicht gehen zu müssen. Die gelaufenen Kilometerzeiten lagen zwischen 4:55 und 5:25 min, was an den teilweise engen Wegen (vorbeikommen nur schwerlichst möglich), vielen Kurven und auch den Untergrundswechseln (Schotter, Kopfsteinpflaster, Asphalt) lag. Am Deutschen Eck waren aufgrund des Touristenmagnetes und des Feiertages die meisten Zuschauer ansonsten standen noch ein paar einzelne am Felsenweg um die Läufer/Innen zu motivieren. Und Zuspruch konnte man da gut gebrauchen. Während es zu den Brücken jeweils kurz und knackig hoch ging, wartete hier ein langer, teilweise steiler Schlußkilometer auf uns. Nach der ersten Serpentinenkurve sah ich schon die ersten gehen. Das sollte mir nicht passieren. Also Kopf nach unten und die Schritte verkürzt. Immer mehr gehende Beine überholte ich. Im Kopf hämmerten immer die selben Worte: Nicht stehenbleiben. Weiterlaufen. Los Kämpfen. Sobald der Kopf mal nach vorne ging sah man nur einen nach oben führenden Weg. Irgendwann ein Festungstor. Hindurch und ... Nein leider nicht das Ziel. Nur noch eine Kurve und weiter bergan. Aber irgendwann kam das erlösende Tor hinterdem man den Veranstaltungssprecher hören konnte. Nur noch wenige Meter bis zum Ziel. Ein Schlussspurt, wie manch einer den ich gerade gehend überholt hatte auf den letzten Metern hinlegte, war nicht drin. Aber dennoch war ich zufrieden mit der erbrachten Leistung, den Berg mit dieser Steigung ohne stehen zu bleiben und zu gehen absolviert zu haben.
Auch mit der Gesamtzeit von 50:33 min für die 9,4 Kilometer kann ich zufrieden sein. Damit teilte ich mir mit zwei weiteren Läufern den 148. Platz in der Gesamtwertung. Den ein oder anderen Platz habe ich am Anstieg schon gut gemacht. Die Zeit bedeutet Platz 15 von 19 Startern in meiner Altersklasse.

Hier noch die selbstgestoppten Kilometerzeiten:

km1_5:31,44 min (gedrückt nach Startschuß, Überquerung der Startlinie nach ca. 36 Sekunden);
km2_5:07,22 min;
km3_5:13,59 min;
km4_5:23,80 min;
km5_5:02,24 min;
km6_5:15,65 min;
km7_5:25,35 min;
km8_5:18,30 min;
km9_6:46,14 min;
400m_2:04,93min

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