Hausen Malberglauf 2019 - www.planet-coolrunners.de

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Hausen Malberglauf 2019

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Den Berg und den Regenguss getrotzt
Malberglauf 2019 in Hausen

Wieder so ein Lauf den ich schon lange auf dem Plan hatte, aber irgendwie hatte es bisher noch nie mit einer Teilnahme geklappt, obwol es schon die 20. Veranstaltung war und ich nun schon seit 9 Jahren im Westerwald wohne. Dieses Jahr passte es also, da der Veranstaltungstag mein letzter Urlaubstag war.
Also machte ich mich an diesen Freitag, den 09.08.19 ins ca. 30 Kilometer entfernte Hausen wo um 18:30 Uhr der Start der einzig angebotenen 6-Kilometer-Strecke war. Ziel des Laufes war die Malberg-Hütte und mein persönliches Ziel war es, die Strecke einfach nur durchzulaufen, warteten doch über 370 Höhenmeter aufwärts und dazwischen auch 100 Höhenmeter bergab auf die LäuferInnen.
Da die Startnummernausgabe und Parkplätze im Zielbereich waren, musste man erstmal zum Start gelangen. Neben einem Pendelbus bestand die Möglichkeit in Richtung Start zu gehen, was ich auch tat und damit ein kleines Aufwärmprogramm hatte.
Kurz vor dem Start begann es zu regnen, obwohl regnen untertrieben war. Es gab einen richtigen Wolkenbruch und im Hintergrund hörte man es auch schon grummeln. Als es los ging, war ich schon pitschnass und lange sollten die Schuhe von innen auch nicht mehr trocken bleiben.
Nach ca. 500 Metern der erste Anstieg. Die ersten ca. 100 Höhenmeter auf etwa 500 Metern standen an. Hier merkte ich, dass es diesmal nicht so klug war am Ende des Feldes zu starten, denn vor mir ging schon alles. Mit kleinen Schritten kämpfte ich mich durch die sich bietenden Lücken den Berg hinauf und ohne stehen zu bleiben war dieser Berg geschafft. Nach einem kurzen ebenen Teilstück ging es erstmal die 100 Höhenmeter wieder bergab. Ab Kilometer 2,5 ging es dann nur noch bergauf. Neben der Steigung kam noch erschwerend hinzukam, dass die Waldwege durch die LäuferInnen die schon durch waren sehr matschig war. Das Regenwasser lief inzwischen den Berg hinunter und viele die auf dem Bergab-Abschnitt einen Zwischensprint hinlegten, gingen nun wieder. Also wieder mit kleinen Schritten ZickZack-Laufen und immer das Ziel im Kopf behalten: Nicht stehenbleiben, wie sehr auch die Beine schmerzen.
Das letzte Teilstück war mir von einem Rodelausflug aus dem letzten Winter bekannt. Die Kinder hatten damals Spaß an dem kurzen steilen Berg. Auf uns warteten nochmal etwa 10% Steigung auf 600 Metern. Mit Kuhglockengeläut wurde man auf die letzten Meter geschickt und oben im Ziel gab es "Feuerwerk" für die einlaufenden LäuferInnen. Denn in der Zwischenzeit hatte sich das Gewitter festgesetzt und neben dem Donner sah man auch den ein oder anderen Blitz.
41:12 Minuten benötigte ich für die 6 Kilometer. Als 245. (von 335 Startern) kam ich damit ca. 16 Minuten nach dem Sieger ins Ziel. In meiner Altersklasse M40 erreichte ich den 32. Platz von 34 Finishern.
Mein Ziel durchlaufen ohne stehen zu bleiben oder gehen zu müssen habe ich geschafft und damit hab ich mein persönliches Ziel erreicht!


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