Fulda Team-Halbmarathon 2004 - www.planet-coolrunners.de

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Fulda Team-Halbmarathon 2004

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Des einen Freud, des anderen Leid
- Teamhalbmarathon 2004 in Fulda -


Am Sonntag, den 05. September war in Fulda wieder mal Marathonzeit. Der Lauftreff Petersberg hatte vier Mannschaften gemeldet. Eine mit einer Zielzeit um die 1:35 h, zwei mit 1:45h, wobei eine davon eine reine Frauenmannschaft war, und eine mit einer geplanten Endzeit um die 2 Stunden. Mich hatte man in die erste Mannschaft gesteckt. Doch leider sagten kurzfristig einige ab und man war gezwungen, die Mannschaften zu verändern und die erste Mannschaft sogar wegfallen zu lassen. Da ich ja vor zwei Wochen in Schotten schon einen schnellen Halben gelaufen bin, machte es mir nichts aus, auch in der 1:45 ´er Mannschaft zu laufen.

Die Mannschaften:

     


Ziel beim Team-Halbmarathon in Fulda, wahrscheinlich weltweit die einzigste Laufveranstaltung dieser Art, ist als geschlossene Mannschaft ins Ziel zu laufen. Eine Mannschaft muss aus mind. 10, kann aber aus max. 15 Personen bestehen. Dabei müssen mindestens zehn Läufer ins Ziel kommen, wobei die Zeit vom letzten Läufer genommen wird, welcher zur besseren Erkennbarkeit einen Vereinswimpel mit sich führt. Unsere erste Mannschaft startete aus der zweiten Startreihe mit der Startnummer 4, der Plazierung des letzten Jahres. Aber bereits nach einem Kilometer waren die Verhältnisse klargerückt. In diesem Jahr gehörten wir da einfach nicht hin. Unserer Ziel war es, unter 1:45 Stunde zu laufen und dabei komplett zusammen zu bleiben, auch wenn wir mit 14 Leuten starteten, und somit 4 "Rückfaller" drin gewesen wären. Aber auf Teufel komm raus Tempo zu machen bis man nur noch auf Minimum läuft, dass versteht man bei uns nicht als Mannschaftslauf. 09:30 Uhr, eine halbe Stunde nachdem die normalen Marathonies und Halbmarathonies auf die Strecke geschickt wurden, ging es auch für uns los. Etwas schneller als der geplante 5 Minuten-Schnitt ging es zuerst Richtung Bronnzell und von dort aus wieder Richtung Fulda. Nach der Durchquereung einer gähnend leeren Fuldaer Innenstadt, und das an einem Sonntag, wo auch Stadtfest ist, ging es weiter über Gläserzell und Mackenzell zurück Richtung Stadion, wo sich das Ziel befand.

  

Ich war nicht der einzigste, der schon mal einen Halben an die 1:30 h gelaufen ist, aber wir hatten doch einige, bei denen die angestrebten 1:45 Stunde schon nahe an ihre persönliche Bestzeit ging. Und so sah die Gruppe auch aus. Die einen locker und lachend, die anderen verkrampft und beissend. Bei Kilometer 17, standen dann ein paar Zuschauer, von denen ich auch einige kannte. Eine hatte eine Rassel dabei, welche ich ihr auch gleich aus der Hand riss, um damit die anderen meiner Mannschaft auf den restlichen Kilometern auf den Nerv zu gehen, äh ich meine weiter anzuspornen. So tat mir der rechte Arm ganz schön weh, als wir nach 1:43 Stunde die Ziellinie überquerten.

Ich habe mit dem Schreiben dieses Berichtes solange gewartet, dass ich jetzt nicht mal mehr die Zeiten der anderen Mannschaften sagen kann. Sollte ich sie rauskriegen, werde ich sie hier noch hinschreiben. Nur soviel weiß ich noch: Unsere Frauen wurden Zweite.


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