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Frankfurt/M. Fraport-Lauf 2013

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Warten auf den Regen und gelungene Revanche

Donnerstag, 27.06.2013. Es ist wieder FRAPORT-Lauf. Und da habe ich ja einiges gut zu machen, nach dem Fiasko vom letzten Jahr. Viel besser vorbereitet und gesundheitlich topfit konnte ich mich an die Revanche für 2012 machen. Einzig die schweren Beine vom Triathlon letzten Sonntag in Dreikirchen konnten mir noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Kurz vor 18:00 Uhr, wir wollten uns gerade auf dem Weg zum warmlaufen machen, kam die Durchsage dass der Start sich wegen einer Unwetterwarnung vom flughafeneigenen Wetterdienst vor Starkregen um mindestens 15 Minuten verschieben würde. Da es nur ca. 16°C warm war und wir keine Lust auf nasse kalte Sachen hatten, blieben wir im Zelt und warteten auf den Regen. Wir, das waren ich sowie ein Kollege(wir liefen zusammen) und eine Kollegin (lief alleine), welche ich gerade auf ihren ersten Triathlon vorbereite. Und so warteten wir gute zwanzig Minuten. Es kamen auch Tropfen aber war das Starkregen? Nein wir wurden verschont, aber am ca. 1 Kilometer entfernten Flughafen regnete es wirklich so stark, dass kurzzeitig alle Starts und Ladungen verschoben wurden. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm und mit etwa 30 Minuten Verspätung ging es dann endlich los. Aber nicht nur das Rennen, nein auch der vorausgesagte Starkregen setzte ein. Es regnete unterwegs so stark, dass die Kleidung am Körper klebte und das Wasser in den Schuhen stand. Vielleicht aber auch aufgrund des Wetter kam am Ende diese persönliche Topzeit heraus.
Obwohl wir nicht so schnell angehen wollten, stand nach dem 1. Kilometer eine Zeit von 4:41 min auf der Uhr. Auch der zweite und der dritte waren ähnlich schnell. Aufgrund der viel zu kurzen Erwärmung und der Belastung vom Sonntag brannten mir die Oberschenkel. Ich war nah dran, dass Tempo drastisch zu reduzieren und alleine weiter zulaufen. Und so quälte ich mich bis Kilometer 5, den wir nach 23:37 min hinter uns gebracht hatten. Mit Blick auf die Uhr begann das Rechnen im Kopf. Auch wenn ein kleiner Einbruch kommen sollte, wäre eine Zeit von unter 50 Minuten locker drin. Und einen Schnitt unter 5 Minuten pro Kilometer auf einer 10 Kilometer-Strecke gelang mir letztmalig 2011. Automatisch schmerzte der Oberschenkel nicht mehr so doll und die Schritte wurden auf dem total durchgeweichten Waldboden immer lockerer. Kurz nach Kilometer 8 kam der Hinweis von meinen Kollegen, dass er das Tempo nicht mehr halten könne und ich alleine weiter laufen soll. Ungern nahm ich das Angebot an, aber da wir auf den letzten drei Kilometer nicht langsamer geworden sind, lief es auf eine Zeit weit unter 50 Minnten hinaus. Wir liefen noch bis kurz vor Kilometer 9 gemeinsam, dann lief ich alleine weiter. Zum Glück habe ich erst so spät angezogen, denn kurz vor dem Ziel kam bei mir auch ein kleiner Einbruch. Die schweren Beine waren wieder zurück. Aber weder sie noch der matschige Untergrund konnten mich mehr aufhalten. Ich lief einer, wenn man nur die letzten 7 Jahr nimmt, Fabelzeit entgegen. Nach offiziell 45:17,6 min überquerte ich als 69. (8. MK35) von 375 (42 MK35) Startern die Ziellinie. Ein Kilometerschnitt von 4:32 min. Wahnsinn. Damit habe ich das Ergebnis vom letzten Jahr um 12 Minuten verbessert, auch wenn dieses Jahr die Strecke 400m kürzer war als 2012. Die Schmach von 2012 wurde getilgt.
Mein Arbeitskollege lief ca. 30 Sekunden nach mir ins Ziel, mit neuer persönlicher Bestzeit auch der 10 Kilometer-Distanz. Das gleiche Kunststück vollbrachte meine Kollegin. Sie lief erstmals unter 54 Minuten auf den 10 Kilometern.

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