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Frankfurt/M. Fraport-Lauf 2012

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Fraport-Lauf 2012

Es gibt Tage, da soll man nicht aufstehen und es gibt Läufe an den soll man nicht teilnehmen. Dieses Motto gab mein Körper mir aus, je näher der Tag des Wettkampfes kam. Denn von meiner ersten Radtour in diesem Jahr kam ich mit einer richtig heftigen Erkältung zurück. Doch nachdem ich schon in den letzten beiden Jahren diesen Wettkampf vor der Arbeits-"Haustür" habe absagen müssen, wollte ich in diesem Jahr unbedingt starten. Hinzu kam noch, dass dieses Jahr schon zwei Starts sprichwörtlich ins Wasser gefallen sind und ich unbedingt am ersten Laufwettkampf 2012 teilnehmen wollte. Und so nahm ich alles was die Hausapotheke so hergab und machte mich am 24. Mai recht euphorisch nach der Arbeit zum Startgelände.

Der Wettergott hatte es sehr gut gemeint, vielleicht auch viel zu gut. Über 30 °C, strahlend blauer Himmel und keine Wolke am Himmel. Zusammen mit einem Arbeitskollegen, mit dem ich im Herbst als Team beim Kannenbäckerlauf starten werde, sollten die 10 Kilometer zurückgelegt werden. Aufgrund des Wetters und der gerade "abgeklungenen" Erkältung wurde als Ziel Durchkommen ohne Zeitvorgabe.

Das Wetter und die Tatsache, dass aus organisatorischen Gründen die Strecke um 400 m länger gewesen ist als in der Ausschreibung angekündigt, waren definitiv nicht der Grund warum dieser Lauf ein wahres Fiasko werden sollte. Schon nach einem Kilometer wurde aus dem schattenspendenden Wald hinaus gelaufen und es ging nur noch durch die heiße Sonne. Eine kilometerlange Geradeausstrecke entlang der Startbahn "West" machte die Strecke nicht gerade attraktiv. Auch nicht die Aussicht, dass es in einer Parallelschneise, zwar im Wald, aber immer geradeaus zurück Richtung Start/Ziel ging. Bei Kilometer 7 ein neues Phänomen. Ich fing an zu frieren. Wir waren zwar nur mit einem 5:30 min-Schnitt unterwegs, aber bei dem Wetter frieren: Ich war also definitiv noch nicht fit. Ca. 500 m vor dem Ziel dann des Supergau. Ohne kurzen Ausflug in die Waldgegend der Wettkampfstrecke ging es nicht weiter. Nach dieser unplanmässigen Pause quälte ich mich die letzten Meter ins Ziel.

Die Zeit von 0:57:53 min sei nur am Rande erwähnt. Besser wäre es gewesen auch dieses Jahr den Start abzusagen. So aber war am nächsten Morgen die Erkältung wieder da und gleich heftiger als vorher. Und das bedeutet jetzt wohl eine längere Pause.

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