Flieden Königreich-Triathlon 2003 - www.planet-coolrunners.de

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Flieden Königreich-Triathlon 2003

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Hawaii-Bedingungen beim Triathlon in Flieden


Lange musste ich nicht überlegen, als ich die Ausschreibung vom Königreich-Triathlon 2003 in Flieden in die Hände bekam, obwohl am selben Tag (Sonntag, 03. August) der 9. Lauf der Rhönsupercupserie in Dammersbach stattfand. Da ich im Cup dieses Jahr nichts mehr erreichen kann und ich viel Spaß beim Slirefa-Triathlon im letzten Jahr hatte, war ich recht schnell angemeldet. Aber nicht schnell genug, wie ich am Wettkampftag feststellte:

Gegen halb 8 Uhr traf ich am Startort, dem Freibad in Flieden ein. Dort erfuhr ich, dass ich in der 4. Startgruppe starten werde. (Die Startreihenfolge ergab sich nach dem Eingang der Anmeldungen.) Pro Startgruppe starteten 18 Leute, d.h. 3 auf jeder Bahn. Pünktlich mit dem Start um 09:15 Uhr kam die Sonne richtig raus und erhitze die eh schon trockene Luft noch mehr. Kurz bevor meiner Gruppe ins kühle Nass geschickt wurde (gg. 10:00 Uhr), zeigte dass Thermometer schon 30°C.
Weniger Probleme als gedacht machte das drei Leute sich eine Schwimmbahn teilen mussten. OK, ab und zu kam man sich schon in die Quere, aber das man dadurch unnötig behindert oder unabsichtlich getreten wird, kam eigentlich nicht vor. Nach für mich überraschend guten 10:53 min verließ ich das Wasser und machte mich zur Wechselzone. Einfach nur das Trikot und die Schuhe an, dann den Helm auf und los konnte es gehen. Nur das Anziehen der Bandage, ich war vor 14 Tagen mal böse umgeknickt und habe ab und zu noch leichte Schmerzen beim Laufen, benötigte durch die nassen Füsse etwas Zeit. Nach sagen wir zwei Minuten saß ich auf dem Fahrrad und machte mich auf die ca. 26 Kilometer lange Fahrradstrecke.

Recht wellig mit einem schweren Anstieg, zumindestens für Leute wie mich welche in diesem Sommer selten auf einem Fahrrad gesessen haben, war die Fahrradstrecke. Und die Sonne brannte. Mehr schlecht als recht trat ich in die Pedale. Immer wieder suchte ich den richtigen Gang, um einen leichten und schnellen Tritt fahren zu können. Nur entweder war er zu schwer und er ging zu sehr in die Oberschenkel, oder er war zu leicht und ich trat mich tot. Dabei schaltete ich meist nur einen Gang hoch sowie runter. Das ich mir hier eine gute Endzeit verbaue, war mir rechtzeitig klar. Die 53:02 min war die schlechteste Fahrradfahrzeit der Top 90 am Ende. Bis zu 5 Minuten langsamer war ich als als andere mit meiner Triathlon-Endzeit.

5 Leute hatten mich auf der Fahrradstrecke überholt, und an die wollte ich mich wieder rankämpfen, kam doch nun meine Disziplin. Nach wenigen hundert Metern der ersten Runde hatte ich zwei wieder eingeholt, dass sollten aber auch die letzten gewesen sein. Man machte mir die Hitze zu schaffen. Aber so ging es nicht nur mir. Der spätere Sieger Sascha Wingenfeld, der kurz vor Schluß meiner zweiten Runde wie ein Sprinter an mir vorbei ging, musste in seiner zweiten Runde das Tempo drastisch drosseln. Denn wie schon auf der Fahrradstrecke gab es hier keinen einzigsten Fleck, wo Schatten war. Ein wenig Glück hatten noch die ersten Starter, noch schlimmer waren die dran, die erst gegen 12:00 Uhr losgelassen wurden. Nach einer für die Strecke eigentlich indiskutablen Zeit von 25:11 min für die 5,2 km erreichte ich das Ziel. Hier war ich wieder etwas schneller als meine unmittelbaren Konkorrenten.

Am Ende hatte ich eine Gesamtzeit von 1:29:06 Stunde. Das macht Platz 74 von 136 Startern und den 12. Platz in meiner Klasse.


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