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Erbach Volkstriathlon 2011

ARCHIV/ PRESSE/ LINKS
1. Volkstriathlon in Erbach

Am 28.05.2011 veranstaltete der SV Niedererbach zum ersten Mal einen Triathlon. Schon früh im Jahr war ich auf diesen Triathlon aufmerksam geworden und hatte mich dafür angemeldet. Ein Sturz auf´s Steißbein ließ mich die letzten 2 Wochen zwar nicht so intensiv trainieren, trotzdem machte ich mich mit einem guten Gefühl in den Hohen Westerwald. Kleiner Schock beim Eintreffen am Freibad in Hamm. Zwar hatte ich in der Ausschreibung gelesen, dass im Freibad geschwommen wird, aber irgendwie hatte ich das Wort "Natur" überlesen. Anstatt ein beheiztes Becken vorzufinden, war da ein aufgestautes Becken, also ein Naturfreibad. Und so war es ein Fehler gewesen, den Neoprenanzug zu Hause zu lassen. Also merke fürs nächste Mal: Entschieden wird erst vor Ort wie geschwommen wird, der Neopren gehört ins Auto.

Da musste ich jetzt halt durch und es waren ja heute nur 350 m. Im Training ist mir zuletzt ein paar mal gelungen diese Strecke durchzukraulen, und dies war auch heute mein Ziel. Doch leider machte mir die Wassertemperatur da einen Strich durch die Rechnung.

Schwimmen: Ohne den Neo war kein Kraulen möglich

Das Wasser war erwartungsgemäss eiskalt. Sogar die Schwimmer, welche Neopren anhatten, sagten das sie die Kälte von ca. 14°C spürten (und das bei einer Lufttemperatur, die nicht viel wärmer war). Ohne grosses Einschwimmen, weil erst kurz vor dem Start, begab ich mich an die Startlinie. Ich startete in der ersten Startgruppe. Nach einer kurzen aber eine Ewigkeit dauernden Wartezeit wurde gestartet. Auf der Außenbahn, um den Gewühl zu entgehen, begann ich die ersten Meter kraulend, doch schon bald merkte ich, dass die Kälte mich hinderte die 1 1/2 Runden durchzukraulen. Und so wechselte ich nach ca. 100 m wieder in den Bruststil. Im Mittelfeld meiner Startgruppe nach 7:51 min wechselte ich als 46. in die 2. Disziplin.

  


Radfahren: Panne durch eigene Dummheit

Schnell saß ich auf den Rad und musste feststellen, dass man bei der Wettkampfbesprechung nicht zu viel versprochen hatte. Bereits nach wenigen Metern begann ein ziemlich heftiger Anstieg. Hier hieß es bereits das erste mal runterschalten und aus dem Sattel gehen. Aber irgendwie spinnte die Schaltung. Als nach ca. 1,5 Kilometer beim Versuch runterzuschalten die Kette runtersprang, sah ich, was mich am Schalten behinderte. Ich hatte über den Schaltzügen noch die Transportsicherung. Alles klar, Panne schnell behoben und wieder was gelernt. Und weiter ging es bergauf. Nach ca. 7 Kilometern und noch einigen Bergauf und -abpassagen ging es nach Obererbach. Ab hier sollten 3 Runden mit ca. 5 Kilometern gefahren werden. Am Anfang jeder Runde ging es wieder bergauf. Und wie. Auf ca. einem Kilometer hiess es Zähne zusammenbeißen und hochquälen. Danach kam eine längere Abfahrt bevor es anschließend sehr wellig wieder nach Obererbach ging. Bemerkenswert war, dass ich neben dem Bergauffahren auch bei den Abfahrten deutliche, vermutlich trainingsbedingte Schwierigkeiten hatte. Nach der 3.Runde ging es nochmal etwa 3 Kilometer durchs Dorf, bevor nach ca. 25 km in die 2. Wechselzone ging. Nach 1:08:02 h war die Tortour auf dem Rad überstanden. Das war die 89-ig beste Radzeit.




Laufen: Die Quälerei geht weiter

6,5 Kilometer waren zum Abschluss zu bewältigen. Zu Beginn der Laufstrecke ging es erstmal bergauf. Erst nach 2 Kilometern wurde es vom Profil etwas besser. Und hier gab es auch mal eine längere Bergabpassage. Dann kam der Test für die Psyche. Es musste eine ca. 1 km lange Wendepunktstrecke durchlaufen werden. Einiger Läufer kamen mir auf ihren Rückweg gehend entgegen. Also wusste ich schon, was da auf den nächsten Kilometer auf mich zukam. Langsam, aber ohne Gehpause schaffte ich diesen letzten schweren Anstieg. Von hier an ging es wellig bis Kilometer 4. Nach einem Kilometer bergab, ging es auf die letzten 1,5 km bis zum Ziel. Beim Zieleinlauf hörte ich den Ansager sagen, dass endlich mal jemand lächelnd in Ziel läuft. War ja auch kein Wunder. Auf den letzten Metern hatte ich ja auch eine Riesenanfeuerung von meinen 3 mitgereisten Fans, welche mich zum ersten Mal zu einem Wettkampf bekleideten. Und ich war froh, dass ich diesen wirklich anspruchsvollen Wettkampf erfolgreich absolviert hatte, auch wenn die Zeit nicht besonders war. Zwischen 4:41 und 5:47 min benötigte ich für die einzelnen Kilometer, sodass am Ende eine Laufzeit von 31:56 min hinauskam, was die 51-ig beste Laufzeit bedeutete.

 

Ergebnis: Nach 1:47:49 h erreichte ich als 78. von 111 Finishern das Ziel. In meiner Altersklasse M35 wurde ich 9. von 12 Startern.



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