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Dresden Marathon - 10 km-Lauf - 2005

ARCHIV/ PRESSE/ LINKS
Vereinsausflug in die Sächsische Schweiz mit Start beim
10 Kilometer-Lauf im Rahmen des Dresden-Marathons

Der diesjährige Jahresabschluss des Lauftreff Petersberg ging in diesem Jahr vom 21. -24. Oktober 2005 nach Dresden. Im vergangenen Jahr hatte ich diese schnelle Strecke bei herrlichsten Begingungen testen dürfen, was ja mit einer erstmals gelaufenen Zeit von unter 40 Minuten endete. In diesem Jahr sollte eigentlich eine neue Bestzeit über die Halbmarathondistanz ins Auge gefasst werden, aber meine Knieprobleme ließen mich ja seit Juli nicht richtig oder teilweise gar nicht trainieren, so dass ich mich erst kurz vor der Abfahrt nach Dresden entschieden habe, überhaupt zu starten. Ich will es vorwegnehmen, am Ende starte ich über die 10 Kilometer, lief die komplette Strecke mit Corinna und so schaffte sie ihren ersten Wettkampf überhaupt und das in unter einer Stunde. (Kleine Anmerkung sei erlaubt: Corinna trainierte sogar noch weniger als ich.)
Begonnen hatte das Wochenende Freitag morgen 07:00 Uhr, als unser Bus fast pünktlich vom Stadion in Petersberg sich Richtung Dresden aufmachte. Erster großer Zwischenhalt war in Weimar, wo Uli vom Lauftreff in gut zwei Stunden die Stadt und die Geschichte Weimars ertwas näher brachte. Sie hatte als gebürtige Weimarerin näturlich viel zu erzählen. Am späten Nachmittag erreichten wir dann Dresden. Nach dem Bezug der Jugendherberge und dem Besuch der Marathonmesse blieb noch ein wenig Zeit um erste Eindrücke der Stadt zu sammeln.

Samstag morgen hieß es früh aufstehen. Mit der Bahn ging es gemeinsam nach Bad Schandau, von wo aus es mit einem Dampfer elbaufwärts ging. Vorbei an der Festung Königstein sowie den weithin gut sichtbaren Felsen der Elbsandsteingebirges mit der berühmten Bastei erreichten wir die Stadt Wehlen. Von hier aus ging es zu Fuß auf die Bastei, von wo aus man eine herrliche Sicht in alle Richtungen hat. Während sich die meisten der Gruppe für den Sonntag schonend auf den kürzesten Weg nach Rathen machten, von wo aus die Bahn zurück nach Dresden fuhr, folgten Corinna und ich einen ausgeschilderten Weg durch die "Schwedenlöcher". Es war zwar ein kleiner Umweg, aber dieser hat sich gelohnt. Neben einer genialen, teilweise richtig engen Schlucht, natürlichen Tunneln und dem Naturtheater von Rathen war der Wasserfall der Höhepunkt. Und sowas muss man gesehen haben. Dieser Wasserfall ließ nur Wasser den Berg hinab, wenn man dafür bezahlt hatte. Auf Ideen komm die Leute..... Als letzte vom Lauftreff waren wir wieder zurück und der ein oder andere bereute schon, dass er den kürzesten Weg genommen hatte.

Am Sonntag war dann der Tag, auf den viele gewartet hatten: Marathon in Dresden. Nur 4 unserer Gruppe starteten über die volle Distanz. Die meisten liefen den Halben und wer nicht als Zuschauer mit nach Dresden gekommen ist, startete über die 10 Kilometer. Corinna und ich starteten von ganz hinten und rollten das Feld so ganz langsam von hinten auf. Bei Kilometer 3 trennte sich die Strecke der Marathonläufer von den Zehnern und bei Kilometer 7 (für uns) liefen beide Stecken wieder zusammen. Zwei Wünsche hatte ich für diesen Lauf. Erstens keine Schmerzen und zweitens sollte uns kein Halbmarathonläufer überholen. Leider ging nur der letztere in Erfüllung. Während das Knie bei Kilometer 8 mit Schmerzen auf sich aufmerksam machte, wuchs Corinna über sich hinaus. Richtig gejoggt waren wir das letzte Mal im Anfang Juli und diese Strecken lagen meist um die 5 Kilometer. Aber angetrieben von den vielen Zuschauern und der Tatsache, dass eine Zeit von unter einer Stunde drin war, lief sie besonders auf den letzten Kilometern fabelhaft. Sogar ein Schlussspurt war drin und so ging es Hand in Hand nach 58:14 min über die Ziellinie. Ihr einzigster Kommentar: "Beim nächsten Mal trainiere ich vorher wenigstens ein bisschen."

  
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