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Dreikirchen Triathlon 2015

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Bei einen Triathlon zum Sommeranfang stellt man sich andere Bedingungen vor:
Dreikirchen Triathlon 2015

Zum kalendarischen Sommeranfang rechnet man mit allen, nur nicht mit 11°C wie an diesen 21.06.2015. Dazu regnete es auf der gesamten Anfahrt zum Veranstaltungsort. Da konnte auch die Aussicht auf ein 24°C warmes Schwimmbecken keine große Freude hervorrufen. Zum Glück hatte ich mich so rechtzeitig angemeldet, dass ich bereits im 1. Block starten konnte und somit keine lange Wartezeiten bei diesen Temperaturen hatte. Erste Schweißperlen hatte ich bereits vor dem Start. Trotz mehrmaliger Nachsuche musste ich feststellen, dass ich meine Schwimmbrille zu Hause vergessen hatte. Zu Glück hat mir jemand unbekanntes aus einem späteren Block mit seiner Brille ausgeholfen, sodass ich nicht schon wegen Chlorblindheit nach dem Schwimmen hätte aufgeben müssen.

Punkt 10:00 Uhr hieß es für unsere Gruppe Start. Ohne grosses Einschwimmen, denn wir durften erst 2 Minuten für den Startsignal ins Wasser. Geschwommen wurde 300 Meter auf 50 Meter-Bahnen. Nach jeder Bahn musste ich notgedrungen eine kleine künstlerische Pause einlegen, da die geborgte Brille nicht richtig saß und immer etwas Wasser reinlief. Trotzdem lief es im Wasser ganz gut und nach ca. 6:15 Minuten war ich in der Wechselzone zum Radfahren.

Zum Glück hatte es nicht mehr geregnet, aber dennoch war gerade für die ersten beiden Startblocks die Straße noch nass. Deswegen war insbesondere auf den Abfahrten besondere Vorsicht geboten. Aber bevor man abfahren kann, muss man erstmal bergauf. Und so ging es auch die ersten etwa 4 Kilometer. Die komplette Radstrecke war wie später auch die Laufstrecke ein Einzelzeitfahren. Ich wurde insgesamt von drei Leuten aus meiner Schwimmgruppe überholt, an denen ich aber nicht mal ein paar Meter dranbleiben konnte. Ansonsten war man komplett alleine unterwegs. Nach selbstgestoppten 45:55 min begab ich mich auf die Laufstrecke. Unterwegs war ich mit der Radzeit sehr zufrieden, nach dem Wettbewerb stellte sich aber heraus, dass die Strecke kurzfristig von 23 auf 19 Kilometer gekürzt werden musste, was meine Zeit natürlich wieder relativiert.

Als ich in die Wechselzone einfuhr, sah ich vor mir gerade einen anderen Läufer auf die Strecke gehen. Das war bis zum Ziel der einzigste Kontakt auf der Laufstrecke. Laut Höhenprofil und Wegbeschreibung auf der Homepage des Veranstalters ging die Strecke über 5,6 Kilometer und wenn man schon ein Höhenprofil anbietet, dann ist die Strecke nicht nur flach. Da keine Kilometer ausgeschildert gewesen sind, wusste ich nicht wie ich unterwegs bin. Sollte aber die Strecke identisch sein mit der von vor 2 Jahren, dann war ich mit meinen gelaufenen 26:45 min etwa 1:20 Minute schneller als 2013.

Insgesamt benötigte ich 1:19:14 h. Aufgrund der verkürzten Radstrecke war ich natürlich schneller unterwegs als 2013. Größte Defizite hatte ich natürlich wieder auf dem Rad. Hier kam für mich noch erschwerend hinzu, dass ich am Oberkörper fast die komplette Strecke gefroren hatte. Aufgrund der Regenprognose verzichtete ich auf eine langes Oberteil (welches sich bei starken Regen eh nur voll gesogen hätte) und fuhr nur im Einteiler, was sich im nach hinein aber als Fehleinschätung herausstellte. Dennoch bin ich froh, wieder hier gestartet zu sein. Es war ein guter Test für den Saisonhöhepunkt in fast 6 Wochen, wenn es das erste Mal über die olympische Distanz gehen soll.

Für die Statistiker hier noch ein paar Zahlen.
Platz 37 von 61 Startern
Platz 6 von 8 Startern in meiner Altersklasse M40
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