Dreikirchen Triathlon 2013 - www.planet-coolrunners.de

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Dreikirchen Triathlon 2013

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Berge, böige Winde, Regen und noch mehr Berge beim
Triathlon in Dreikirchen

Die Vorbereitung lief nicht so optimal (die letzten zwei Wochen habe ich erkältungsbedingt pausiert und am gestrigen Tag dann auch noch länger gearbeitet), aber dennoch freute ich mich auf diesen 23. Juni 2013, wo ich das erste Mal beim Dreikirchen Triathlon an den Start gehen sollte. Dreikirchen liegt ebenfalls im Westerwald, nahe der Landesgrenze zu Hessen und der dortige Triathlon wurde dieses Jahr zum 17. Mal ausgetragen. Laut Ausschreibung sollten Distanzen von 300 m Schwimmen, 23 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen zurückgelegt werden. Das am Ende doch mehr gelaufen wurde, war aber nicht der Grund, warum ich dann doch fast anderthalb Stunden unterwegs war. Aber alles der Reihe nach:

Um 10:00 Uhr war offizieller Start der ersten Schwimmgruppe. Insgesamt 15 Personen gingen immer im Freibad Hundsangen gleichzeitig an den Start. Ich selber war in der zweiten Startgruppe gesetzt, welche um 10:15 Uhr gestartet wurde. Dreikirchen ist ein sehr kleiner, familiärer Triathlon. Jede Startgruppe hat seine eigene Radbox und sein eigenen Betreuer, der dafür sorgte, dass die Sachen von Wechselzone eins zu Wechselzone zwei verbracht wurden. Einzigartig die Betreuung in Wechselzone "2": Dort wurde einem das Fahrrad direkt nach dem Absteigen abgenommen und zum vorgesehenen Platz gebracht, wo schon die Schuhe bereitstanden. Diese waren auch schon aus den Transporttaschen herausgeholt. Toll gemacht, da vergisst man auch gleich wieder so Kleinigkeiten wie wenig Zeit zum Einschwimmen, keine Zwischenzeitennahme in den einzelnen Wechselzonen oder keine Fahrradständer in Wechselzone "1".

Die Wettkampfbesprechung fand in jeder Gruppe kurz vor dem Gruppestart statt. Dadurch hatten wir gerade einmal 2 Minuten um uns einzuschwimmen. Geschwommen wurde auf 50 Meter-Bahnen, nicht gerade von mir geliebt, da ich meist nur auf 25 Meter-Bahnen trainieren kann und meine Stärke nun mal das Abstoßen nach der Wende ist ;-). Vorgenommen hatte ich mir so lange wie möglich durchzukraulen und wenn am Ende eine Zeit um die 06:30 min rausspringen würde, wäre ich schon zufrieden. Und es gelang mir beides. Ich hielt die komplette Strecke freistiltechnisch durch und als ich aus dem Wasser stieg wurde mir eine Zeit von 6 Minuten zugerufen. Nach selbstgetoppten 6:58 min saß ich auf dem Rad.

Nach einer ca. 200 Meter langen Splittstrecke konnte das Radfahren endlich beginnen. Doch kaum war genügend Tempo aufgenommen, wurde ich auch schon wieder langsamer. Grund war die Geografie des Westerwaldes. Es ging erstmal nur bergauf. Und zwar fast 4 Kilometer lang. Schon am Anfang der Radstrecke wurde ich wieder mal daran erinnert, dass ich einfach zu wenig das Radfahren trainiere. Nach einer kurzen Abfahrt ging es wieder bergauf, bis bei Kilometer 6 der höchste Punkt erreicht war. Auf der nun folgenden langen Abfahrt kamen die nächsten Probleme auf mich (und auch auf die anderen Starter) zu. Böiger Wind aus allen Richtungen und Regenschauer erschwerten das Fahren. Und wenn man wie ich eh so selten auf dem Rad sitzt, dann fährt man automatisch etwas vorsichtiger und langsamer. Besonders wenn es bergab ging, wo mich die meisten Leute einholten. Erschwerend kam hinzu, dass der Ausruhfaktor bergab bei dieser Windlotterie nicht immer vorhanden war. Bis nach Dreikirchen, wo sich die Wechselzone 2 befand, ging es immer weiter bergauf und bergab. Wem es interessiert, den Streckenplan inklusive Höhenprofil findet man im Internet unter www.sc-dreikirchen.de/triathlon/strecken. Insgesamt benötigte ich 0:53:45 Minuten (selbstgestoppt) für die ca. 23 Kilometer.

Auch auf der Laufstrecke blieben wir von Bergen nicht verschont. Ich kam so schon kaum richtig in Tritt und das wäre heute auch ohne den nach ca. 800 m beginnenden und bei etwa Kilometer 2,4 endenden Anstieg nicht anders gewesen. Zu dritt waren wir aus der Wechselzone rausgelaufen und wir waren auch nicht sehr langsam, aber erst nach ca. 15 Minuten kam ich in die richtige Laufstimmung. Was auch begünstigt daran lag, dass es nach bergauf auch wieder bergab ging. Am Gefälle musste ich die beiden anderen etwas ziehen lassen, aber kurz vor dem Ziel hatte ich beide wieder eingeholt. Da es an der Laufstrecke keine Kilometerbeschilderung gab, wusste man nicht wo man sich aktuell befand. Die Musik vom Zieleinlauf hörte man öfters bei diesen Rundkurs um Dreikirchen und die Uhr war auch kein richtiger Helfer. Irgendwie stimmte mein Geschwindigkeitsgefühl mit der angezeigten Zeit nicht ganz überein. Auflösung dann nach 28:06 Minuten. Laut GPS-Uhren einiger Starter war die Strecke länger als die ausgeschriebenen 5 Kilometer und auch ein Blick auf das Höhenprofil der Laufstrecke verrät, dass das Ziel erst bei Kilometer 5,6 erreicht war.


Meine offizielle Zielzeit beträgt 1:28:49 h. Schon etwas langsamer als ich mir vorgenommen hatte, aber aufgrund der Begleitumstände bin ich sehr zufrieden mit. Und so habe ich auch noch Luft für Verbesserungen, wenn ich mal wieder in Dreikirchen an den Start gehen werde.
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