Darmstadt-Eberstadt Frankensteinlauf 2018 - www.planet-coolrunners.de

www.planet-coolrunners.de
www.planet-coolrunners.de
Direkt zum Seiteninhalt

Darmstadt-Eberstadt Frankensteinlauf 2018

ARCHIV/ PRESSE/ LINKS
Bericht vom
DAV Skinfit Frankensteinlauf 2018

Nach 2015 verschlug es mich am Samstag, den 28.04.2018 zum zweiten Mal nach Darmstadt-Eberstadt. Ich bin eigentlich nicht der Typ, welcher mehrmals an einen Lauf teilnimmt, es sei denn er liegt direkt vor der Haustür oder er ist etwas ganz besonderes wie z.B. der Nordseelauf oder hier der Frankensteinlauf. Besonders ist die Strecke hier eigentlich nicht. In der ersten Hälfte geht es fast nur bergauf, während es auf den zweiten 8 Kilometer auf fast identischer Strecke wieder bergab geht. Aber alleine das hochwertige Teilnehmershirt vom Ausrichter Skinfit rechtfertigt meiner Meinung nach die etwas längere Anreise und wird definitiv auch in den kommenden Jahren zu einen weiteren Start beim Frankensteinlauf führen.
Aber erstmal zu diesem Jahr: Die äußeren Bedingungen waren perfekt. Angenehm warme 20°C bei leichter Bewölkung. Wie auch beim letzten Start hatte sich nur eine überschaubare Menschenmenge am Start eingefunden, laut Ergebnisliste starteten 184 LäuferInnen über die 16 Kilometer und 98 über 7 Kilometer. Pünktlich um 16:00 Uhr wurden beide Strecken gleichzeitig gestartet. Ich hatte mich am Ende des Feldes aufgestellt, denn aufgrund der Streckenstruktur gab es erstmal nur ein Ziel. Den höhsten Punkt des Laufes erreichen und zwar ohne gehen oder stehen bleiben zu müssen. Und um dieses Zwischenziel zu erreichen, gab es eh nur ein Mittel. Tempo erstmal raus und ruhig den Berg hoch. Und was soll ich lange drum herum reden es gelang mir besser als erhofft. Nach dem ersten Kilometer, welcher noch sehr flach war, standen genau 6 Minuten auf der Uhr. Danach passten sich die Zeiten dem Gelände an (bergauf und Waldwege mit viel Wurzeln und Stein), sodass die Kilometerzeiten bis Kilometer 7 zwischen 6:50 und 7:30 Minuten lagen. Trotz dieser Zeiten gelang es mir den ein oder anderen Läufer oder Läuferin zu überholen. Entweder weil sie ein noch langsameres Tempo gewählt hatten oder weil sie bereits bei Kilometer 2 stehen blieben und nur noch gingen. Ich habe jetzt schon so lange Lauf- und Wettkampferfahrung, trotzdem kann ich immer noch nicht verstehen warum man untrainiert an Wettkämpfen wie solche Bergläufe, Halb- oder gar Marathons sowie Triathlonveranstaltungen teilnimmt. Wo bleibt da der Spaß am Sport, wenn man sich ab dem ersten Meter nur quält.
Aber zurück zu mir. Während mir kurz vor Kilometer 7 die Spitze des Feldes entgegen kam, hatte ich noch die letzten ca. 500 Meter bis zur Burg Frankenstein, den höhsten Punkt des Laufes vor mir. Oben angekommen, ca. 360 Höhenmeter waren geschafft, ging es erstmal auf asphaltierter Straße wieder ein Stück bergab bis zum Wendepunkt, der etwa bei der 8 Kilometer lag. Obwohl die Beine sich leicht bemerkbar und ich wusste, dass nach der Wendemarke nochmal ein langgezogener Anstieg zurück zur Burg auf uns wartete, packte mich doch ein wenig das Jagdfieber. Grund war ein einfacher. Ich wollte nicht alleine laufen, also versuchte ich auf eine kleine Gruppe vor mir aufzulaufen. Die hatte ich auch direkt nach der Wendemarke, aber während die Gruppe danach etwas langsamer wurde, konnte ich mein "Tempo hoch halten". Wieder alleine kämpfte ich mich den letzten Antieg hoch und konnte dabei weitere LäuferInnen überholen.
Kurz nach Kilometer 10 waren wir wieder bei der Burg angekommen. Hier bestand nochmal die Gelegenheit zum Verpflegen und danach ging es erstmal etwa 5 Kilometer abwärts. Jetzt hieß es so gut es geht rollen lassen. Und dies gelang mir sogar besser als erhofft. Teilweise 4:30-4:45 min/km standen auf der Uhr. Was mich dabei überraschte, ist die Tatsache dass mich so gut wie niemand überholte. Dabei zählt bergablaufen nicht gerade zu meinen Stärken.
Auf dem letzten Kilometer ging es dann noch durch die Ortschaft zum Schwimmbad, wo sich das Ziel befand. Dieses erreichte ich nach 1:32:37 h.

  

Laut Aussage des Veranstalters sollten es 16 Kilometer gewesen sein, auf meiner Uhr standen aber nur 15,496. Wo der Fehler jetzt lag, ob bei der Vermessung oder vielleicht durch den Wald bei meinen GPS-Daten, keine Ahnung. Ist aber auch egal. Was stimmt ist die Platzierung, und diese lautet:    
Platz 130. Gesamt von 184 StarterInnen; Platz 16. in der M40 von 25 Startern und Platz 112 aller 150 männlichen Startern auf den 16 Kilometern.

Hier noch die durch meine Uhr ermittelten Kilometerzeiten:

km_1: 6:00 min   
km_2: 6:26 min
km_3: 6:50 min
km_4: 7:28 min
km_5: 7:01 min
km_6: 7:02 min
km_7: 6:55 min
km_8: 5:40 min
km_9: 6:01 min
km_10: 5:57 min
km_11: 5:26 min
km_12: 4:35 min
km_13: 5:06 min
km_14: 4:45 min
km_15: 4:46 min
500m : 2:29 min
Zurück zum Seiteninhalt