Darmstadt Cup da Franco 2004 - www.planet-coolrunners.de

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Darmstadt Cup da Franco 2004

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Cup da Franco in Darmstadt

Ein kleiner Exot ist dieser Lauf, der alljährlich Profis und Amateure in seinen Bann zieht. Und solch ein Läuferfeld lockt auch eine große Zahl von Zuschauern an, welche für richtig Stimmung sorgen. Und diese Stimmung macht diesen Lauf über die Grenzen Darmstadt bekannt, und lockt somit immer wieder hunderte Läufer an.

Eine ca. 1500 m Runde in der Innenstadt von Darmstadt gilt es je nach Streckenlänge mehrmal zu durchlaufen. Gestartet wird getrennt nach Altersklassen und Geschlecht. Der erste Start war um 15:00 Uhr und der letzte 22:10 Uhr. Und für diesen Lauf waren Dennis B. vom LT Petersberg und ich angemeldet. Hier starteten alle Läufer der Männlichen Hauptklasse. Wir hatten vor eine Zeit von unter 19:00 Minuten zu laufen, doch als wir zum ersten Mal einen Teil der Strecke sahen, revidierten wir unsere Zeit auf 19:30 Minuten. Denn die Runde hatte eine ca. 150 m lange Steigung, die zwar nicht so steil war, es aber trotzdem in sich hatte. Hierzu kam noch eine Passage mit Treppenstufen.

Vor uns starteten die Elite-Frauen und danach die Elite-Herren und da waren einige nationale und internationale Stars an den Start. Mir fallen nicht mehr alle Namen ein, also nenne ich hier einfach keinen. Aber hier waren Leute, welche schon bei WM, EM oder bei Olympia gestartet waren und auch den ein oder anderen Lauf gewonnen hatten, auch Marathon. Die Elite-Männer liefen mit 7,5 km die längste der heute gestarteten Läufe, mussten aber nicht die Steigung hinauf. Kein Wunder also, dass die viel schneller waren als die Normalos.

Als wir bei immer noch 24°C und leichtem Wind pünktlich 22:10 Uhr auf die Strecke geschickt wurden, waren nur noch die härtesten Lauffans an der Strecke. Die meisten waren in den Kneipen rund um die Strecke und schauten sich die letzte halbe Stunde des EM Spiels Deutschland-Tschechien an. Vom Start ging es ca. 500 m bis zum Ziel, von wo aus noch 3 Runden zu laufen waren. Sehr kurvenreich ging es rund um das Luisencenter und auch zwischen durch. Hier wurde dann ein Höhenunterschied durch Treppen ausgeglichen. Nachdem es im Anschluss an die Treppen leicht bergab ging, kam darauf der Anstieg. Hier wurde eine kleine Runde um einen Park gelaufen, bevor es wieder leicht bergab Richtung Ziel ging. Diese Runde hatte ungefähr 1500 Meter. Zum größtenteil wurde auf Kopfsteinplaster gelaufen, nur im Park war ein kleines Stück Sandweg.

Für die ersten 500 Meter benötigten wir (Dennis und ich) 1:20,71 min. Danach wurde Dennis stärker und lief gut 25 Meter vor mir. Meine Zeit für die 1. Runde: 6:03,54 min. In der 2. Runde erreichte ich nach 6:19,74 min den Zieldurchlauf. In der Zwischenzeit hatte ich auch wieder zu Dennis aufgeschlossen und machte zu Beginn der dritten Runde auch das Tempo. An den Treppen, die jetzt beim drittenmal besonders hart waren, verlor Dennis den Kontakt. 5:58,67 min benötigte ich für die letzte Runde was eine Gesamtzeit von 19:40,4 min bedeutete. Dennis erreichte das Ziel 19:56,9 min.

Trotz das ich/wir unser gesetztes Ziel nicht erreicht haben, ein rundum gelungener und lustiger Abend.
Aber trotzdem: Wie laufverrückt muß man sein, um fast 280 Kilometer für einen 5 Kilometer-Wettkampf zu fahren.

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