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Alsbach Brexbachtallauf 2014

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Mit Höhen und Tiefen durch Höhen und Tiefen beim
Brexbachtallauf 2014 in Alsbach/Westerwald

Schon relativ früh hatte ich mich für diesen Wettkampf vor der "Haustür" als Testlauf für den Nürburgringlauf angemeldet, da die Streckenlänge gleich ist. Hätte ich mir bei der Anmeldung mal die Ausschreibung genauer durchgelesen, wäre mir früher aufgefallen, was man dann eine Woche vor dem Wettkampf als Veranstaltungsinfo in der Zeitung lesen musste: 25 Kilometer mit 666 Metern Gesamtanstieg!
Einen langen Lauf mit 20 Kilometern hatte ich dieses Jahr gemacht und dieser lag schon drei Monate zurück und wurde im flachen Frankfurt gelaufen. Dass das Hart wird an diesen 14.06.14 war mir schon dem Startschuß klar, welcher um 16:00 Uhr erfolgte. Zum Glück war es mit ca. 24 ° C nicht so heiß wie am vergangenen Pfingstwochenende.
Die Uhr war mein Pacemaker. Ich musste darauf achten, dass ich nicht zu schnell anlaufe, besonders im ersten Teil, wo es erstmal bergab ging. Schnell war das Starterfeld, 45 Läufer und 7 Läuferinnen, zerrissen und man lief quasi für sich alleine. Das erste Mal in meiner "Läuferkarriere" hatte ich mich entschlossen mit Musik einen Wettkampf zu laufen und ich sollte diese Entscheidung nicht bereuen. Bei etwa Kilometer 4,5 begann ein längeres Stück bergab, unterbrochen von einigen kleinen bergauf Passagen, wo ich meinen ersten Fehler machte. Ich ließ es nicht nur laufen, nein ich erhöhte leicht das Tempo um zu einer kleinen 3 Personengruppe vor mir aufzulaufen. Doch anstatt bei dieser Gruppe zu bleiben, lief ich alleine weiter, da mir deren Tempo zu langsam vorkam. Nächster Fehler bei der Verpflegungstation bei Kilometer 11. Anstatt von den bereitgestellten Bananen zu nehmen, nahm ich nur Wasser zu mir und lief weiter Richtung Wendepunkt, welcher bei Kilometer 15 war. Hier war auch der tiefste Punkt erreicht. Dadurch das zwischen Kilometer 10 und 20 eine Wendepunktstrecke war, konnte man die Abstände/Rückstände leicht erkennen. Mein Rückstand zur nächsten Gruppe war so gering, dass ich meinte ihn zulaufen zu können. Fehler Nummer drei und der war entscheidend. Zwar gelang es mir einige aus der Gruppe welche zurückgefallen waren einzuholen, aber das kostete Körner von denen ich nicht mehr viele hatte. Kurz nach Kilometer 21 begann ein bitterlicher Kampf vom inneren Schweinehund mit dem Hammermann. Ich befand mich inzwischen auf dem letzten Teil des langen Anstieges mit immer wieder kurzen, steilen Passagen. Und der Schweinehund der Verräter verbrüderte sich dann bei Kilometer 22 mit dem Hammermann und ließ ihn gewinnen. Den Rest des Berges und das waren noch gut ein Kilometer kam ich nur gehend voran. Oben, am höchsten Punkt des Laufes, angekommen, gelang es mir nach einer längeren Trinkpause wieder anzulaufen. Mehr schlecht als Recht quälte ich mich Richtung Ziel. Nun meldete sich auch noch mein Knie, dem das Rumgeeiere so nicht gefiel. Egal, da im Bereich der Beine eh alles wehtat, wurde auf die Lippe gebissen und es ging langsam aber nicht gemütlich dem Ziel entgegen. Als 35. mit 2:23:16 h überquerte ich die Ziellinie. In meiner Altersklasse wurde ich 5. von 6 Startern.
Am Ende muss man sagen geschafft, aber wie. Bis zum Nürburgringlauf in 5 Wochen ist mindestens noch ein langer Lauf fällig, sonst wird dieser Lauf auch wieder zur Qual.

Meine selbstgestoppten Zwischenzeiten:

km01_5:18 min          km11_5:47 min          km21_6:08 min
km02_5:11 min          km12_5:13 min          km22_6:28 min
km03_5:48 min          km13_4:54 min          km23_9:07 min 
km04_6:40 min          km14_4:54 min          km24_6:53 min
km05_5:40 min          km15_4:56 min          km25_5:00 min
km06_4:55 min          km16_7:46 min 
km07_4:53 min          km17_5:37 min
km08_4:55 min          km18_5:39 min
km09_5:15 min          km19_5:43 min
km10_4:51 min          km20_5:37 min

Das Höhenprofil vom Lauf:



 


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